Kooperation zwischen BVG und BSR: automatische Installation von Mülleimer an Ersatzhaltestellen gefordert

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Die Vermüllung des öffentlichen Raums ist für viele Berlinerinnen und Berliner ein großes Ärgernis. Besonders an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, wird das Stadtbild immer wieder durch herumliegenden Müll gestört. „Nicht nur durch regelmäßige Straßenreinigung, sondern auch mit ausreichenden Mülleimern, kann man diesem Problem entgegentreten. Denn am besten ist natürlich der Müll, der nicht auf der Straße, sondern im Papierkorb landet“, findet Felix Schönebeck, der mit einer neuen Idee für etwas mehr Sauberkeit in Berlin sorgen will.

Schönebeck, Bezirksverordneter im Rathaus Reinickendorf, erhielt kürzlich wieder einmal zahlreiche Beschwerden von Anwohnern wegen zunehmender Vermüllung in ihrem Kiez. Dieses Mal ging es um eine von der BVG wegen Straßenbaumaßnahmen eingerichtete Ersatz-Bushaltestelle in Heiligensee an der Hennigsdorfer Straße. Diese Ersatzhaltestelle wird noch mindestens zwei Jahre in Betrieb sein. Mülleimer? Fehlanzeige! Dementsprechend sah nach wenigen Tagen auch die unmittelbare Umgebung aus.

„Man muss lobend erwähnen, dass BVG und BSR auf solche Hinweise sehr schnell reagieren. Aber ich verstehe überhaupt nicht, weshalb die Mülleimer von der stillgelegten Haltestelle nicht automatisch an der Ersatzhaltestelle installiert werden“, zeigt sich Schönebeck verwundert.

Er schlägt vor, dass sich BVG und BSR in diesen Fragen künftig besser abstimmen. Beide Unternehmen habe er bei solchen Ideen in der Vergangenheit als sehr kooperativ und wohlwollend kennen gelernt.

„Die BVG sollte in Zukunft eine frühzeitige Meldung an die BSR geben, dass eine Haltestelle verlegt wird. Dann kann die BSR die Mülleimer entsprechend umsetzen. Man könnte auch darüber nachdenken, dass die BVG die Ersatzhaltestellen mit einem zusätzlichen Mülleimer versieht, sofern die Mülleimer an der stillgelegten Bushaltestelle für die Umgebung erforderlich sind. Am Ende kümmern sich BVG und BSR bei Beschwerden ohnehin darum. Also sollte man es dazu erst gar nicht kommen lassen. So bleibt Ärger und Arbeit erspart“, erklärt Schönebeck.

Er hat BSR und BVG seine Ideen mitgeteilt und zur weiteren Erläuterung ein Treffen mit beiden landeseigenen Unternehmen vorgeschlagen.

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