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Heißer Feger und eine Heldentat in Tegel

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Mit dem Schrecken davon kamen heute der Fahrer dieses BSR-Fahrzeugs und die Anwohner im Medebacher Weg in Tegel. Nachdem der Fahrer das Feuer bemerkt hatte, fuhr er noch aus der engen Straße auf die Kreuzung zum Tegeler Hafen. Damit hat er weitere große Schäden vermieden. Danke!

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Knaller-Meldung: Weihnachtsmarkt kommt zurück nach Tegel

Seit vielen Jahren schon vermissen die Reinickendorfer den traditionellen Weihnachtsmarkt, der früher über die gesamte Adventszeit in Tegel stattgefunden hat. Die letzten Versuche, wieder einen Weihnachtsmarkt zu etablieren, waren gescheitert. Das Angebot war für viele nicht ansprechend, weshalb die Besucher ausblieben.

Umso erfreulicher sind die Nachrichten, die seit dem Wochenende vom Verein „I love Tegel“ zu vernehmen sind. Denn auf dem Vorplatz der Hallen am Borsigturm wird es in diesem Jahr vom 30. November bis 23. Dezember mit dem „Sternenmarkt“ endlich wieder einen Weihnachtsmarkt geben. 

Nach dem Motto „klein aber fein“ sollen rund zehn Hütten, dekoriert mit Holz, Fellen, Tannen, Sternen, Pailletten und Lichtern, umgeben von einem Winterwald aus Tannenbäumen für weihnachtliche Stimmung in Tegel sorgen. Ziel ist es, den Besuchern in der Adventszeit ein einladendes Ambiente mit schönen und hochwertigen Produkten und kulinarischen Genüssen zu bieten, heißt es vom Veranstalter. 

Neben den klassischen kulinarischen Angeboten, wird es auch ein nostalgisches Kinderkarussel, wertiges Kunsthandwerk und am Wochenende ein weihnachtliches Programm auf einer kleinen Bühne geben. Hier werden Darbietungen von regionalen Künstlern, Chören, Musikgruppen sowie Kindervorführungen stattfinden. Auch eine christliche Weihnachtskrippe wird Bestandteil des Sternenmarktes sein. Dabei werden laut Veranstalter hohe Anforderungen an die Aussteller gestellt. So muss beispielsweise der Glühwein hohe Qualitätsstandards erfüllen und die Bratwürste kommen aus regionaler Herstellung. 

Ein Konzept, das auf den ersten Blick überzeugt, findet auch der „I love Tegel“-Vorsitzende Felix Schönebeck: „Seit Jahren wünschen sich die Tegeler und Reinickendorfer wieder einen schönen Weihnachtsmarkt hier in Tegel. Es ist ein emotionales Thema, das immer wieder auf der Tagesordnung war. Auf diese Meldung haben viele sehnsüchtig gewartet. Schon vor ein paar Jahren haben wir diesen Standort ins Spiel gebracht, weil er aus unserer Sicht gut geeignet ist und durch die Borsighallen ohnehin schon viel Laufkundschaft hat. Wir freuen uns, dass die Hallen am Borsigturm mit viel Einsatz einen Weihnachtsmarkt zurück nach Tegel geholt haben. Jetzt sind wir gespannt, wie der Sternenmarkt angenommen wird.“

Auch ein Charity-Projekt ist Teil des Konzepts. Die Tannenbäume aus dem Winterwald können an Heiligabend für eine Spende ab 10 Euro erworben werden. Die Einnahmen werden für karitative Zwecke in Reinickendorf gespendet. 

Der Weihnachtsmarkt wird Montag bis Samstag von 11 bis 21 Uhr und am Sonntag von 13 bis 19 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist frei.

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Goodbye, AirBerlin!

In diesen Minuten landet die letzte Maschine von Air Berlin auf dem Flughafen bei uns in Tegel Wir sagen Danke für über eine halbe Milliarde sicher beförderte Passagiere und Werbung für unsere Stadt Berlin auf der ganzen Welt. Wir wünschen den Mitarbeitern für ihre Zukunft alles Gute! #DankeAirBerlin 

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Verwaltungswahnsinn in Tegel: Schrott-Auto steht wochenlang im Tegeler Forst und wird nicht abgeschleppt

Das wohl berühmteste  Schrottauto Reinickendorfs steht seit über 6 Wochen bei uns im Tegeler Forst im  Wasserschutzgebiet. Am Ende werden es insgesamt rund 3 Monate sein. Das  Ordnungsamt ist zwar täglich vor Ort, schleppt aber nicht ab.  Wahnsinn!

Ein türkiser Opel Corsa sorgt in Reinickendorf für Aufregung. Seit Anfang September steht er im Tegeler Forst am Rande der Heiligenseestraße, offensichtlich vom Halter aufgegeben. Nach Polizeiangaben ist dieser obdachlos. Mittlerweile sind auch Scheiben des Fahrzeugs eingeschlagen, die Frontscheibe ist gesplittert, die Kennzeichen nicht mehr existent. Erst einmal nichts aufregendes. Doch das Brisante in diesem Fall ist, dass das Auto nicht nur im Wald, sondern auch in der Wasserschutzgebietzone III steht. Es drängt sich die Frage auf, wieso die Behörden das Fahrzeug nach sechs Wochen immer noch nicht entfernt haben.

Eine Thema, dass für Ärger bei den Reinickendorfern sorgt. Viele wandten sich per Facebook an Felix Schönebeck und seinen Verein I love Tegel: „Bei uns sind viele Beschwerden aufgelaufen: ‚Handelt es sich nicht um Wasserschutzgebiet? Was ist, wenn das Auto Öl verliert? Kann hier jeder machen, was er will?‘, waren die häufigsten Fragen. Dass ein Auto im Wald nichts zu suchen hat, ist klar. Da hier seit Wochen nichts passiert ist, haben wir uns der Sache angenommen und uns auf die Suche nach dem Problem gemacht.“ erklärt Schönebeck.

Laut Polizei und Ordnungsamt ist der Fall zwar bekannt, aber ohne weiteres kann das Fahrzeug nicht abgeschleppt werden. Es gehe vom Fahrzeug keine unmittelbare Gefahr aus, heißt es. Jedoch hat das Ordnungsamt das Auto bereits am 17. September mit einem sogenannten „Gelbpunkt“ versehen. Dieser fordert den Halter zur unverzüglichen Beseitigung des Fahrzeuges auf. Mittlerweile sind über fünf Wochen vergangen. Passiert ist seitens des nun zuständigen Amtes für regionale Ordnungsaufgaben nichts. Nun soll der „Gelbpunkt“ durch einen „Rotpunkt“ ersetzt werden, womit dem Halter noch einmal ein Monat zum Entfernen des Autos eingeräumt wird bis endgültig abgeschleppt werden kann.

Doch Felix Schönebeck greift zum Telefon und macht bei den Behörden Druck, in der Hoffnung das Verfahren zu beschleunigen. „Es ist Wahnsinn, dass dieses Auto dort am Ende insgesamt über 10 Wochen stehen soll. Auch wie hier das Wort ‚unverzüglich‘ ausgelegt wird ist äußerst erstaunlich. Es ist doch offensichtlich, dass dieses Auto niemals abgeholt wird, da es nicht mehr fahrtüchtig ist und auch der Halter offensichtlich kein Interesse mehr am Fahrzeug hat. Es muss jetzt weg, bevor das zweite und dritte daneben steht“, ärgert er sich.

Es bleibt abzuwarten, was aus dem Fall wird, der nur exemplarisch für viele Missstände in der Berliner Verwaltung steht. Gemeinsam mit Reinickendorfer Politikern will sich Schönebeck diesem Thema widmen. Irgendwann wird das Auto wohl auf Kosten des Halters abgeschleppt werden, doch die Probleme beim Ordnungsamt bleiben.

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Absegeln 2017


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Posted by Facebook on Friday, December 5, 2014