Page 1
Standard

Refurbishment der Hallen am Borsigturm beginnt

HaB1

Berlin / Hamburg, 13. März 2017 – Mit einem umfangreichen Mall-Refurbishment entwickelt die ECE die „Hallen am Borsigturm“ als führende Shopping-Destination des Berliner Nordwestens weiter. Die Modernisierung des Centers umfasst ein neues Mall-Design mit frischen Farben und raffinierten Elementen im Industrie-Stil sowie ein neues Lichtkonzept und soll ein noch attraktiveres Ambiente mit einer besonders angenehmen Atmosphäre schaffen. Das neue Design-Konzept knüpft dabei an die Historie des Standorts an und betont noch stärker als bisher den einzigartigen Charakter und das industrielle Flair der Hallen am Borsigturm, in denen einst die Borsig-Werke von Europas größtem Lokomotiven-Hersteller untergebracht waren. In die bis Ende 2018 abgeschlossene Neugestaltung und Aufwertung des Centers, das seit 2011 von der ECE gemanagt und vermietet wird, investiert der ECE European Prime Shopping Centre Fund I als Eigentümer einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.

Hochwertiges Ambiente und optimierte Services

Die Maßnahmen zur Modernisierung und Weiterentwicklung des Centers umfassen unter anderem eine neue Farbgebung mit warmen Farbtönen, die an die historische Substanz des Gebäudes anknüpfen und diese neu interpretieren, komfortable zusätzliche Sitzgelegenheiten, die als optisch ansprechende Lounge-Bereiche gestaltet sind, und ein modernes Lichtkonzept, das mit einer optimalen Regulierung des Tageslichts und effektvollen Beleuchtungselementen für eine angenehme Atmosphäre sorgt. Auch in die Service-Angebote des Centers wird investiert: Für eine verbesserte Orientierung wird eine neue, klare Beschilderung umgesetzt, ein neuer Info-Counter im freundlichen Design eingerichtet, und auch die WC-Anlagen werden durch ein umfangreiches Upgrade neu gestaltet. Hinzu kommt außerdem eine neue digitale Kinderspielfläche für die kleinen Gäste.

Mit dem umfangreichen Refurbishment wollen wir die als Shopping- und Entertainment-Destination sehr erfolgreichen ‚Hallen am Borsigturm‘ mit weiteren Services aufwerten, ihre Stärken mit dem neuen Mall-Design klar und deutlich akzentuieren und das Center so fit für die Zukunft zu machen“, so Claudia Schrader und Jan Philipp Rausch, die bei der ECE die Vermietung der Hallen am Borsigturm verantworten. „Wir wollen den Hallen am Borsigturm nochmal einen zusätzlichen Vitaminschub geben und den Kunden damit ein noch besseres Einkaufs- und Freizeiterlebnis bieten.“

hab2

Einzigartiger Mix aus Shopping, Entertainment und Gastronomie

Die Hallen am Borsigturm bieten bereits heute eine einzigartige Mischung aus Shopping, Entertainment, Gastronomie und Office-Bereichen. Das Center verfügt über rund 115 Shops auf drei Ebenen und ca. 22.000 m² Verkaufsfläche und bietet einen hochwertigen Mieterbesatz mit einer Reihe namhafter Ankermieter, darunter Media Markt, H&M, TK Maxx und Zara. Weitere spannende Konzepte sind beispielsweise der Kochzubehör- und Küchenartikelanbieter Cookmal, der Young-Fashion-Spezialist Olymp&Hades, das lokale Teehaus am Borsigturm sowie weitere beliebte Anbieter wie ein denn’s Biomarkt, Fielmann, Marc O’Polo, Thalia und WMF und Hunkemöller.

Eine Vielzahl der bestehenden Mieter nehmen das Refurbishment zum Anlass ihre Mietvertragslaufzeiten zu verlängern und ihre Shops zu modernisieren, um sich fulminant neu zu präsentieren. So haben Tk maxx, Gerry Weber, Esprit und Leiser bereits ihr neustes Shopdesign implementiert. Auch das Cinestar-Kino, größtes Kino Nord-Berlins, plant eine umfassende Neugestaltung in diesem Jahr durchzuführen und den Entertainment-Part des Objekts entscheidend zu stärken.

Ein deutliches Tradeup hat bereits seit Managementübernahme in 2011 stattgefunden durch die Neuansiedlung des spanischen Modehauses Zara, des Bio-Supermarktes denn‘s und durch die Erweiterung des dm Drogeriemarkt auf der ehemaligen Fläche des real-SB-Warenhauses.

hab3

Hinzu kommen weitere ca. 5.000 m² für Services und Gastronomie – gerade der mit rund 10% vergleichsweise hohe Gastronomieanteil sorgt für ein besonders abwechslungsreiches und lebendiges Flair – sowie verschiedene Entertainment-Angebote, die das Center über die reinen Shopping-Möglichkeiten hinaus beleben und zu einem besonderen Anziehungspunkt auch am Abend machen: Auf rund 8.000 m² Fläche finden die Besucher unter anderem ein CineStar-Multiplex-Kino, eine Bowlingbahn, eine 3D-Schwarzlicht-Minigolfanlage und ein Superfit-Fitness-Studio, die das abwechslungsreiche Angebot (über die) abrunden und für zusätzliche Frequenz sorgen.

Im Zuge der Umgestaltung des Centers kommt auch ein neuer Center-Manager in die Hallen am Borsigturm: Peer Hamann folgt auf den bisherigen Center-Manager Christian Frauenstein, der in das ebenfalls von der ECE gemanagte Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg wechselt. Hamann war zuvor Center-Manager des Ring-Centers Berlin und wird mit seiner neuen Perspektive auf die Hallen am Borsigturm zusätzlich für neue Impulse sorgen.

hab4

 

Die „Hallen am Borsigturm“ haben sich damit als führende Shopping- und Freizeit-Destination im Berliner Nordwesten etabliert: Das Center zieht rund 6 Millionen Besucher im Jahr bzw. ca. 20.000 Besucher durchschnittlich pro Tag an – ein hoher Anteil davon sind Stammkunden. Das Einzugsgebiet des Centers im grünen Stadtteil Tegel verfügt über eine überdurchschnittlich hohe Kaufkraft – die zweithöchste in Berlin – und wird durch zahlreiche neue geplante Wohnbauprojekte weiter aufgewertet und nachverdichtet.

Standard

Senat: S25 soll erst 2026 im 10-Minuten-Takt nach Tegel fahren!

„Der fünf Kilometer lange Streckenausbau der S25 zwischen Tegel und Schönholz sollte bei der Bahn Priorität haben. Tausende Reinickendorferinnen und Reinickendorfer müssen sich insbesondere zu den Stoßzeiten in überfüllte Bahnen quetschen und haben hohe Wartezeiten. Ein 10-Minuten Takt würde die Attraktivität steigern, auf die Bahn umzusteigen“, fordert der Tegeler Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU).

Der Rot-Rot-Grüne Senat hatte auf einen umfangreichen Fragenkatalog des Abgeordneten Zeelen zur S25 geantwortet, das frühestens im Jahr 2026 ein 10-Minuten-Takt von Tegel in die Innenstadt realisiert werden kann.

Dazu muss die bislang eingleisige Strecke zweigleisig ausgebaut und die Signaltechnik modernisiert werden. Mit Genehmigungsverfahren und Bauarbeiten sei ein Zeithorizont von neun Jahren realistisch. Zu lang, ärgert sich Zeelen: „Durch die häufigen Sperrungen der U6 ist die S25 für viele Pendler die einzige Alternative in die Innenstadt.“

Nicht erfreut: Tim Zeelen und Felix Schönebeck auf dem S-Bahnhof Tegel

Nicht erfreut: Tim Zeelen und Felix Schönebeck auf dem S-Bahnhof Tegel

„Die Entscheidungsträger von Bahn und Senat müssen sich endlich ehrlich machen! Als der S-Bahnhof Tegel 1995 nach der Wiedervereinigung wieder in Betrieb genommen wurde, hatte man versprochen fünf Jahre später die Zweigleisigkeit und damit den 10-Minuten-Takt herzustellen. Dieses Versprechen ist heute 22 Jahre alt, der Plan sollte schon seit 17 Jahren Realität sein,“ ärgert sich Felix Schönebeck von der Initiative „I love Tegel.

Ein zweigleisiger Streckenausbau der S-Bahn nach Hennigsdorf ist erst einmal nicht geplant. Zeelen: „Das unterstreicht die mangelnde Abstimmung zwischen den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Täglich verstopfen Tausende Pendler aus Oberhavel die Straßen in Reinickendorf. Anstatt den Umstieg auf die Bahn attraktiver zu machen verschlafen beide Bundesländer eine gemeinsame Lösung.“

Standard

Nach langem Hin und Her: neue Leuchten an der Sechserbrücke

Lange Zeit war die Beleuchtung an den Treppenaufgängen der Sechserbrücke in Tegel außer Betrieb, teilweise waren die Lampen überhaupt nicht mehr existent. Dies ärgerte viele Anwohner, die dadurch häufig in vollkommener Dunkelheit die Treppe nutzen mussten, was besonders im Winter gefährlich sein kann. Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“ nahm sich der Sache an. Nach vielen E-Mails und Telefonaten hat sich nun endlich etwas getan.

20170224_175552 (1)

„Es war nicht ganz einfach die zuständige Stelle zu erreichen. Aber nach vielen Versuchen konnten wir mit dem Betreiber Vattenfall eine Lösung finden. Die historischen Leuchten wurden abmontiert und an eine Fachwerkstatt gesandt, wo sie instand gesetzt und auch wieder schick gemacht. Von der Schönheit und der Funktionsfähigkeit der mittlerweile wieder installierten Lampen kann man sich nun wieder an der Sechserbrücke überzeugen“, freut sich Schönebeck.

Das historische Bild der über 100 Jahre alten und denkmalgeschützten Tegeler Hafenbrücke, die aufgrund der einst zu zahlenden fünf Pfennig „Sechserbrücke“ genannt wird, ist nach der Installation der Lampen nun wieder komplettiert.

Standard

Berliner Citytoiletten erhalten – Petition gestartet!

Hier geht es zur Online-Petition

Wir fordern den Senat auf, das Angebot von öffentlichen Toiletten in gleicher Zahl zu Erhalten und lückenlos für die Zukunft sicherzustellen!

Stephan Schmidt, MdA: „Der Berliner Senat hat den laufenden Vertrag mit der Firma Wall für den Betrieb der öffentlichen Citytoiletten nicht verlängert, obwohl wir in Berlin auf eine über 20 Jahre dauernde Erfolgsgeschichte zurückschauen können. Stattdessen wird eine entkoppelte Ausschreibung durchgeführt, die eine Trennung von Toilettenbetrieb und Werbung vorsieht. Das ist aus meiner Sicht nicht praktikabel.“

Die Firma Wall droht bereits mit dem unverzüglichen Abbau der Citytoiletten nach Vertragsende. Ein Ersatz ist dafür bisher nicht in Sicht.

Stephan Schmidt, Janine Malik und Felix Schönebeck fordern den Erhalt der Citytoiletten

Stephan Schmidt, Janine Malik und Felix Schönebeck fordern den Erhalt der Citytoiletten

Felix Schönbeck: „Diese Entwicklung wäre fatal, denn der Bedarf an öffentlichen Toiletten ist vielerorts groß. Besonders für Menschen mit Behinderung, die mit ihrem Euro-Schlüssel kostenlos und barrierefrei Zugang zu den Toiletten haben, wird dies im Alltag zu erheblichen Problemen führen.“

Der Senat muss diese Entscheidung mit all ihren Konsequenzen überdenken!

 

 

Standard

Verkehrschaos auf der U6 endlich beenden!

Seit Montag sorgt die erneute Sperrung des Nordteils der U-Bahnlinie 6 zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Wedding für Probleme und Ärger in Reinickendorf. Zum wiederholten Mal ist ein Teil des nördlichen Streckenabschnitt unterbrochen. Erst vor zwei Monaten wurde den aus Tegel kommenden Pendlern eine dreiwöchige Sperrung zugemutet. Die regelmäßige Folge: Pendelzüge, Schienenersatzverkehr und erhebliche Verspätungen.

Felix Schönebeck und Tim Zeelen

Felix Schönebeck und Tim Zeelen

Felix Schönebeck von der Initiative „I Love Tegel“ nennt das Problem beim Namen: „Allein im letzten Jahr hatten wir knapp 100 Tage keinen regelmäßigen Verkehr auf dem Nordteil der U6, davon nur zwei Wochen in der Ferienzeit. Und so lange die dringend notwendige Grundsanierung des Streckenteils Alt-Tegel bis Kurt-Schumacher-Platz immer wieder vom Senat vertagt wird, müssen wir Sperrungen auch in Zukunft mit allen Begleitumständen hinnehmen. Viele Tegeler und Reinickendorfer sind davon genervt!“

Auch der Tegeler Abgeordnete Tim Zeelen findet klare Worte: „Das Ursprungsproblem liegt gar nicht bei der BVG, sondern beim Berliner Senat. Wir erwarten von der zuständigen Verkehrssenatorin, dass das andauernde Verkehrschaos auf der U6 endlich beendet wird!“

Felix und Tim haben ein fünf Punkte umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, um dem Verkehrschaos auf der U6 in Zukunft vorzubeugen:

5-Punkte-Plan gegen das Verkehrschaos auf der U6:

  1. Grundsanierung des Streckenabschnitts zwischen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz, damit ständig wiederkehrende Sperrungen der Vergangenheit angehören.
  2. Im Zuge dessen Sanierung der Bahnhöfe, insbesondere Schaffung barrierefreier Zugänge.
  3. Während der Bauphasen müssen ausreichend SEV-Busse zur Verfügung gestellt werden, damit ein regelmäßiger Verkehrsfluss für alle gewährleistet ist.
  4. Bauarbeiten müssen – wie früher – wieder möglichst in der Ferienzeit stattfinden, damit Schüler und Berufspendler nicht unnötig betroffen werden.
  5. Fahrtakt bei der S25 zeitgemäß anpassen: alle 10, statt nur alle 20 Minuten von und bis Tegel!

Presse

B.Z. vom 18.01.2017 (Seite 5)
Tagesspiegel Online vom 18.01.2017
B.Z. Online vom 18.01.2017 

BILD Berlin Online vom 18.01.2017

 

Standard

Pläne für den Umbau des Tegel Centers vorgestellt!

2-format1012-1

In Kürze beginnen die Bauarbeiten rund um das Tegel Center. In der Fußgängerzone werden in den kommenden zwei Jahren durch die HGHI Holding GmbH insgesamt 200 Mio. Euro investiert, wovon 150 Mio. Euro direkte Investitionssumme in die Baumaßnahmen ist. Die Handelsfläche wird von derzeit 30.000 auf 50.000m² vergrößert. Gestern stellten Investor Harald Huth und Bezirksbürgermeister Frank Balzer die Pläne vor.

2-formatoriginal-1

Zunächst werden das Parkhaus, die Markthalle und der gesamte Nord-Komplex abgerissen. Das dort befindliche Hochaus, wo sich die Volkshochschule und Abteilungen des Bezirksamtes Reinickendorf befinden, bleibt bestehen. Die Parkhauszufahrt in der Bernstorffstraße entfällt dadurch. Künftig soll der gesamte Zugangsverkehr zum Parkhaus über die Berliner Straße und die Grußdorfstraße abgewickelt werden. Insgesamt werden die Stellflächen im Parkhaus von über 700 auf 620 Stellflächen reduziert, wobei das neue Parkhaus qualitativ deutlich besser werden soll.

Die Reduzierung der Parkplätze halten wir bei gleichzeitig angestrebter deutlicher Steigerung der Kundenzahl für wenig praktikabel. Auch die einzige Zufahrtsmöglichkeit über die Grußdorfstraße finden wir bedenklich, auch wenn laut Investor unabhängige Prüfungsbüros und Experten zu dem Ergebnis kommen, dass dies möglich sein soll. Wer die Verkehrs- und Parkplatzsituation täglich erlebt, der weiß, dass es hier zu einem Verkehrschaos kommen kann. Hier sollte man noch einmal genauer hinschauen.

2-formatoriginal-2

Die historische Verbindungsbrücke vom Nord- zum Süd-Komplex wird abgerissen, jedoch durch einen Neubau ersetzt. Im Anschluss erfolgt dann der Abriss des zweiten Komplexes bis hin zum ehemaligen Herthie-Haus an der Berliner Straße. Danach werden beide Areale neu bebaut.

Die bei den Tegelern so beliebte Markthalle wird dann mit etwa 50 Ständen über 2018 hinaus im Süd-Komplex zur Grußdorfstraße hin angesiedelt werden. Der Kampf um die Markthalle hat sich gelohnt! Dazu kommt, dass Investor Harald Huth bestätigt hat, dass die Mietpreise für die Inhaber von Ständen in der Markthalle nach dem Umzug nicht steigen werden. Darauf haben wir immer gedrängt, damit die Standbetreiber weiterhin ihre Miete zahlen können. Eine gute Nachricht!

2-formatoriginal-3

Insgesamt soll sich das Erscheinungsbild der in die Jahre gekommenen Einkaufspassage aufgewertet werden. Die Außenfassaden werden hochwertig mit Naturstein und große Glasflächen gestaltet. Der gesamte Neubau wird den heutigen Standards im Hinblick auf Energieeffizienz und Barrierefreiheit entsprechen. Auch Wohnungen, insbesondere für altersgerechtes Wohnen, sollen im Neubau entstehen. Bezüglich der prozentualen Verteilung der Geschäftsflächen wurden folgende Zahlen genannt: 50% Mode, 20% Lebensmittel, 3% Drogerie, 17% Essen und Verzehr und 10% Sonstigen. Die Rückkehr von Karstadt nach Tegel ist eines der Highlights der Umbaumaßnahmen. Offen ließ Huth, welcher „große deutsche Filialist“ künftig als Ankergeschäft für Lebensmittel einziehen wird. Unbestätigten, aber sich mehrenden Gerüchten zu Folge soll hier ein „Kaufland“ entstehen.

Unklar blieb auch, welchen Namen das Projekt letztendlich tragen soll. In der Präsentation wurden die Namen „Tegel-Center“, „Tegel-Quartier“ und „Neue Gorkistraße“ verwandt. Einen festen Namen hat das Projekt nach Angaben Huths jedoch noch nicht. Wichtig ist ihm, dass der Name zum einen überregionale Aussagekraft hat, sich zum anderen aber auch mit Tegel identifiziert.

Online-Bericht der Berliner Morgenpost vom 06.01.2017

RBB Abenschschau vom 06.01.2017

Broschüre des Investors HGHI (PDF)

Berliner Abendblatt Online vom 17.01.2017

Berliner Woche Online vom 14.01.2017

Standard

Der Barrierefreiheit in Tegel auf der Spur – ein Selbstversuch

Wie barrierefrei ist Tegel? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wagte Felix Schönebeck von der Initiative „I Love Tegel“ den Selbstversuch und verbrachte einen Tag im Rollstuhl, um sich in die Lage von Betroffenen zu versetzen. Gemeinsam mit der an Multiple Sklerose erkrankten Janine Malik machte er sich am Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung auf die Suche nach Barrieren in Tegel.

Felix Schönebeck und Janine Malik

Felix Schönebeck und Janine Malik

„Unsere Tour begann an der Tegeler Polizeiwache. Diese selbst ist zwar barrierefrei, der anliegende U-Bahnhof Borsigwerke leider nicht. Auch der U-Bahnhof Holzhauser Straße hat keinen Aufzug. Das geht gar nicht! Im Anschluss testeten wir die Hallen am Borsigturm. Hier gab es lediglich kleinere Probleme, die ich bereits in einem Gespräch mit dem Centermanager erörtern und lösen konnte. An sich ist der öffentliche Raum in Tegel schon relativ behindertengerecht, auch wenn selbstverständlich hier und dort noch Verbesserungen möglich sind. Gefreut hat mich die enorme Hilfsbereitschaft der Menschen in Tegel“, fasste Felix die Erfahrung des Tages zusammen.

Probleme machen nach seinen Schilderungen vor allem kleine Dinge: nicht ausreichend abgesenkte Bordsteine, zu große Lücken im Kopfsteinpflaster und falsch parkende Autos, die das sichere Überqueren von Straßen erheblich erschweren. Leider sind auch viele Geschäfte in Tegel nicht barrierefrei. Eine Vielzahl ist ausschließlich über Stufen zugänglich oder innen so unvorteilhaft strukturiert, dass man als Rollstuhlfahrer chancenlos ist.

bild3

„Wir wollen nicht belehrend den Zeigefinger heben, sondern die Menschen sensibilisieren und die Geschäftsleute dazu bewegen, Barrierefreiheit bei Umbaumaßnahmen und Renovierungen zu berücksichtigen. So werden wir beispielsweise aufmerksam den Umbau des Tegel Centers begleiten“, erklärte Felix weiter.

Janine Malik zeigte sich begeistert von der Aktion: „Ich fand es mutig von Felix, dass er sich der Herausforderung gestellt hat. Er hat sich wacker geschlagen und alle Hürden gemeistert. Ich hab ihn bei unserer Tour keineswegs verschont! Ich habe ihn über Kopfsteinpflaster gejagt, er blieb an Bordsteinkanten hängen, lernte kurze Ampelphasen kennen und musste mit den Blicken der Passanten umgehen. Auch einen Coffee-to-go musste er uns holen. Nicht ganz einfach!“bild1

Nach dem Selbstversuch beginnt nun die Lösungssuche. Schönebeck wird sich dafür stark machen, dass die erkannten Barrieren schnell und möglichst unbürokratisch beseitigt werden. Dafür steht er bereits in Kontakt mit dem Bezirksamt, Stammtischen und den Geschäftsleuten in Tegel. Der Filmemacher Paul Jaczek hat den Selbstversuch übrigens mit seiner Kamera begleitet. Eine kurze Dokumentation zum Thema wird in Kürze auf Facebook und hier zu sehen sein.

Presseberichte:

Kiezekatze.de Online 5.12.2016

Tagesspiegel Leute Reinickendorf vom 07.12.2016

Reinickendorfer Allgemeine Zeitung vom 08.12.2016 

Berliner Abendblatt vom 10.12.2016

Berliner Woche vom 08.01.2017