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Kooperation zwischen BVG und BSR: automatische Installation von Mülleimer an Ersatzhaltestellen gefordert

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Die Vermüllung des öffentlichen Raums ist für viele Berlinerinnen und Berliner ein großes Ärgernis. Besonders an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, wird das Stadtbild immer wieder durch herumliegenden Müll gestört. „Nicht nur durch regelmäßige Straßenreinigung, sondern auch mit ausreichenden Mülleimern, kann man diesem Problem entgegentreten. Denn am besten ist natürlich der Müll, der nicht auf der Straße, sondern im Papierkorb landet“, findet Felix Schönebeck, der mit einer neuen Idee für etwas mehr Sauberkeit in Berlin sorgen will.

Schönebeck, Bezirksverordneter im Rathaus Reinickendorf, erhielt kürzlich wieder einmal zahlreiche Beschwerden von Anwohnern wegen zunehmender Vermüllung in ihrem Kiez. Dieses Mal ging es um eine von der BVG wegen Straßenbaumaßnahmen eingerichtete Ersatz-Bushaltestelle in Heiligensee an der Hennigsdorfer Straße. Diese Ersatzhaltestelle wird noch mindestens zwei Jahre in Betrieb sein. Mülleimer? Fehlanzeige! Dementsprechend sah nach wenigen Tagen auch die unmittelbare Umgebung aus.

„Man muss lobend erwähnen, dass BVG und BSR auf solche Hinweise sehr schnell reagieren. Aber ich verstehe überhaupt nicht, weshalb die Mülleimer von der stillgelegten Haltestelle nicht automatisch an der Ersatzhaltestelle installiert werden“, zeigt sich Schönebeck verwundert.

Er schlägt vor, dass sich BVG und BSR in diesen Fragen künftig besser abstimmen. Beide Unternehmen habe er bei solchen Ideen in der Vergangenheit als sehr kooperativ und wohlwollend kennen gelernt.

„Die BVG sollte in Zukunft eine frühzeitige Meldung an die BSR geben, dass eine Haltestelle verlegt wird. Dann kann die BSR die Mülleimer entsprechend umsetzen. Man könnte auch darüber nachdenken, dass die BVG die Ersatzhaltestellen mit einem zusätzlichen Mülleimer versieht, sofern die Mülleimer an der stillgelegten Bushaltestelle für die Umgebung erforderlich sind. Am Ende kümmern sich BVG und BSR bei Beschwerden ohnehin darum. Also sollte man es dazu erst gar nicht kommen lassen. So bleibt Ärger und Arbeit erspart“, erklärt Schönebeck.

Er hat BSR und BVG seine Ideen mitgeteilt und zur weiteren Erläuterung ein Treffen mit beiden landeseigenen Unternehmen vorgeschlagen.

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Bushaltestellen-Denkmal aus den 1970ern in Tegel dauerhaft erhalten!

Jahrelang prägten vielerorts die roten „Pop-Art“-Bushaltestellen das West-Berliner Stadtbild. Sie standen unter anderem am Goerdelersteg, am Walter-Schreiber-Platz und auf der Joachim-Tiburtius-Brücke. Viele Berliner kennen poppigen Wartehallen vor allem von den ehemaligen Autobahn-Haltestellen der Buslinie 65, die bis 1993 den Berliner Stadtring befuhr.
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Heute existiert nur noch ein letztes Wartehäuschen dieser Art am Haltepunkt „Luftfracht“ auf dem Gelände des Flughafens Tegel in Reinickendorf. Hier halten die Busse 128, TXL und X9.
Dieses Relikt aus den 1970er Jahren wollen zwei Tegeler nun als Denkmal dauerhaft sicherstellen. Felix Schönebeck (28), Vorsitzender des Vereins I love Tegel und Alex Schulz (34) selbst BVG-Mitarbeiter und Autor bei den Berliner Verkehrsblättern.

„Ich würde mich freuen, wenn dieses Stück 70er Jahre dauerhaft erhalten bleiben würde. Vielerorts fielen diese kultigen Wartehallen den modernen Glaskästen zum Opfer“, erklärt Schulz seine Initiative. Er wandte sich an Felix Schönebeck und bat ihn um Unterstützung. Schönebeck nahm daraufhin Kontakt mit BVG, Flughafengesellschaft (FBB) und den zuständigen Denkmalbehörden auf.

Sowohl BVG als auch FBB haben für die Idee bereits ihre Unterstützung zugesagt. Erst vor drei Wochen wurde die Bushaltestelle in den Originalfarbtönen neu lackiert. Bei der BVG konnte Schönebeck nun erreichen, dass auch die defekte Beschilderung erneuert wird.
„Es freut mich, dass unser Vorschlag auf offene Ohren gestoßen ist und ausdrücklich begrüßt wird. Dieses alte Stück West-Berlin muss erhalten bleiben. Sofern nötig auch an einem anderen Ort. Es wäre schade, wenn diese Erinnerung für immer aus dem Stadtbild verschwindet“, so Schönebeck.
Ob und inwieweit für das Wartehäuschen Denkmalschutz in Frage kommt, wird derzeit vom bezirklichen Denkmalamt in Reinickendorf und vom Landesdenkmalamt geprüft.
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Weitere Aufwertung des S-Bahnhofs Tegel verzögert sich 

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Seit einigen Jahren engagieren sich Felix Schönebeck vom Verein I love Tegel und der Tegeler Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU) gemeinsam für die Aufwertung des S-Bahnhofs in Tegel.

„In den vergangenen zwei Jahren wurden bereits Anti-Graffiti-Fliesen im Personentunnel und LCD-Anzeigen auf dem Bahnsteig installiert. Außerdem wurden die Treppenaufgänge sowie die Sitzgelegenheiten und Stützpfeiler neu gestrichen“, freut sich Zeelen über die Entwicklung. Ein von Schönebeck gemeinsam mit dem Startup Urban Interest vorgestelltes Bepflanzungs- und Beleuchtungskonzept wird derzeit noch diskutiert.

Hingegen sind die geplanten Taubenabwehrmaßnahmen am S-Bahnhof Tegel, mit der gegen die Verunreinigung des Bahnsteigs durch Taubenkot vorgegangen werden soll, aufgrund der Konstruktion des Bahnsteigdaches aufwendiger als gedacht und werden sich verzögern. Die Konstruktion in Tegel weist besonders viele Träger und Querstreben auf.

„Eine Prüfung durch die Deutsche Bahn vor Ort ergab, dass eine Reinigung der Holzkonstruktion vom Taubendreck nicht ohne Weiteres möglich ist. Zusätzlich soll nun eine Renovierung des Bahnsteigdaches vor der Taubenvergrämungsmaßnahme erfolgen. Aufgrund der Erweiterung des Vorhabens, mussten die Taubenabwehrmaßnahmen von der Deutschen Bahn in das kommende Jahr verschoben werden. Die Realisierung ist für das zweite Quartal 2019 geplant“, erklärt Schönebeck.
Schönebeck und Zeelen wollen darüber hinaus die Beleuchtungssituation rund um den Bahnhof verbessern, den Zugangsbereich auf den Bahnsteig aufwerten und den barrierefreien Zugang zum parkseitigen Fahrstuhl durch einen festeren Weg in Regenzeiten ermöglichen. Dazu befinden sich beide in Gesprächen mit der Deutschen Bahn, dem Bezirksamt und Vattenfall.
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Wir übernehmen gern die Aufgabe des Gesundheitsamtes und hängen Warnschilder am Flughafensee in Tegel wegen starker Belastung mit coliformen Bakterien auf

Bei den Beprobungen des Flughafensee in Tegel wurde vor über einer Woche eine deutliche Überschreitung der Grenzwerte für die zulässige bakterielle Belastung festgestellt. Das LaGeSo und das Reinickendorfer Gesundheitsamt raten derzeit dringend vom Baden im Flughafensee ab. Leider informiert das Amt des zuständigen Gesundheitsstadtrates Uwe Brockhausen die Badegäste erst tagelang gar nicht und seit gestern nur völlig unzureichend. Als Warnhinweise wurden lediglich vereinzelt Schilder der Größe DIN A4 aufgehangen. Heute, wie auch in den vergangenen Tagen, war der Flughafensee im Ergebnis voller Badegäste.

Ein unhaltbarer Zustand, findet Felix Schönebeck von der Bürgerinitiative „I love Tegel“, die sich seit Jahren auch im Landschaftsschutzgebiet Flughafensee engagiert:  „Die aktuellen Warnhinweise sind ein Witz! Ich kann nicht glauben, dass der Gesundheitsstadtrat diese Schilder für ausreichend hält, um die Badegäste auf die krankheitserregenden Bakterien hinzuweisen. An den Zugängen zum Landschaftsschutzgebiet konnten wir überhaupt keine Schilder finden, obwohl heute die Ferien beginnen und viele Kinder zum Baden kommen werden. Wir haben jetzt große Warnschilder drucken lassen und an den Zugängen zum See angebracht. Ich hoffe, dass die Menschen nun das Wasser vorerst meiden.“
Edith und Ralf Hoyer und Felix Schönebeck beim Aufhängen des Schildes

Edith und Ralf Hoyer und Felix Schönebeck beim Aufhängen des Schildes

Bei der Bewertung der Gefahr von coliformen Baktierien ist insbesondere die Menge entscheidend. Coliforme Bakterien sind nicht per se gefährlich, können aber in hoher Konzentration zu Magen-Darm-Erkankungen führen. Für Erregung hat in diesem Zusammenhang in der Vergangenheit desöfteren der Ehec-Keim gesorgt.

Bei den aktuellen Proben am Flughafensee wurden pro 100ml rund 24.000 coliforme Baktierien gefunden wurden. Der Höchstwert beträgt 10.000/100ml. Das Gesundheitsamt Reinickendorf hat nun Nachproben angeordnet, deren Ergebnisse im Laufe dieser Woche vorliegen sollen.
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Mangel an Einsatzfahrzeugen: Freiwillige Feuerwehr Tegel außer Dienst

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Nachdem sich das Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug (LHF) der Freiwilligen Feuerwehr Tegel bereits seit März in der Werkstatt befindet, wurde nun auch das vorübergehend zur Verfügung gestellte Reserve-LHF ersatzlos zur Hauptuntersuchung abgeholt. Damit ist die FF Tegel gezwungenermaßen ab sofort außer Dienst. In Reinickendorf sind die Wachen der FF Wittenau und FF Hermsdorf ebenfalls betroffen. Und das gerade jetzt im Sommer, wo die Brandgefahr am höchsten ist. Ein Problem, das in ganz Berlin derzeit bei den Ehrenamtlichen für Unmut sorgt.

„Die Sicherheit der Menschen wird sehenden Auges aufs Spiel gesetzt. Die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren unterstützen die Berufsfeuerwehr bei ihren Einsätzen und nehmen wichtige Aufgaben für die Gefahrenabwehr wahr. Sie opfern ihre Freizeit für das Gemeinwohl. Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr verdienen nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern vor allem eine deutlich bessere Ausstattung. Diese Zustände sind unerträglich und ich erkenne bisher keine großen Bemühungen daran etwas zu ändern“, ärgert sich Felix Schönebeck, ordnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rathaus Reinickendorf.

Derzeit sollen sich rund 150 Fahrzeuge in Reparatur bzw. in der Vorbereitung auf die Hauptuntersuchung befinden. Viele Fahrzeuge sind in die Jahre gekommen und in einem schlechten Zustand. Trotzdem sind im Haushalt 2018/2019 lediglich zwei neue Löschfahrzeuge für Berlin eingeplant. „Ein Tropfen auf den heißen Stein“, findet Schönebeck.

Die Auswirkungen der jahrelangen Sparpolitik sind auf den Wachen immer stärker zu spüren. Aufgrund der teilweise katastrophalen Zustände bei der Berliner Feuerwehr kämpfen die Feuerwehrleute im Bündnis „Berlin brennt“ seit 26. März 2018 für eine deutliche Verbesserung der Situation und konnte dabei bereits erste Erfolge verbuchen. Dennoch liegt noch viel Arbeit vor ihnen.

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Beachvolleyballsaison in Tegel mit Eröffnungsturnier gestartet 

Innerhalb von nur einer Woche hat Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“ in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf vor zwei Jahren einen öffentlichen und für alle Spieler kostenlosen Beachvolleyballplatz in Tegel errichtet. Das Projekt wurde insbesondere mithilfe von Sponsoren finanziert und durch ehrenamtliche Helfer umgesetzt.

Am Wochenende wurde nun mit dem zweiten „I love Tegel Cup“ die Beachvolleyballsaison 2018 an der Malche offiziell eröffnet. Im Beisein des Reinickendorfer Sportstadtrats Tobias Dollase duellierten sich sieben Teams mit jeweils vier Spielern in einem fairen Wettkampf, wobei der Spaß an diesem Tag natürlich im Vordergrund stand.
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„Als wir hier vor zwei Jahr standen, war an dieser Stelle nur eine Wiese. Die Bezeichnung Freizeitpark hatte dieser Ort nicht mehr verdient. Dann kam der neue Abenteuerspielplatz und mit ihm die Idee auch etwas für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen. Immer wenn ich heute hier bin, sehe ich junge Menschen spielen und Spaß haben. Das ist ein tolles Gefühl. Wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir uns den ersten öffentlichen Beachvolleyballplatz in Tegel auf die Fahne schreiben können“, freut sich Initiator Felix Schönebeck.

Am Ende des Turniers durfte die Reinickendorfer Mannschaft  namens „Lieblingsteam“ nach einem spannenden Finale gegen das Team von „I love Tegel“ jubeln und den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Zunächst aber nur bis zum September, denn dann soll ein großes Saisonabschlussturnier stattfinden.

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Schönheitskur für die rote Telefonzelle in Tegel durch Ehrenamtliche

Die rote Telefonzelle auf der Greenwichpromenade in Tegel wurde von Ehrenamtlichen restauriert und mit einem neuen Anstrich versehen. Initiator der Aktion war wie schon vor drei Jahren Felix Schönebeck vom Kiez-Verein I love Tegel.

„Durch Vandalismus und die Witterungseinflüsse war die Telefonzelle nach drei Jahren nun wieder fällig. Die Farbe war teilweise schon stark verblichen und auch Graffiti lässt sich nicht immer rückstandslos entfernen. Das Geschenk aus unserer Partnergemeinde London-Greenwich wollen wir weiterhin pflegen und in Schuss halten. Deshalb haben wir zum Beginn des Sommers heute wieder den Pinsel in die Hand genommen und das Ergebnis lässt sich sehen“, freut sich Schönebeck.

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Unterstützt wurde die ehrenamtliche Aktion von den Reinickendorfern Pascal Maess und Kevin Kurnas. Beide sind gelernte Maler und Lackierer. „Es freut mich, dass ich Felix und I love Tegel bei dieser Aktion unterstützen konnte. Die Leute erfreuen sich immer wieder daran, dass die Tegeler Wahrzeichen schön aussehen. Für den guten Zweck habe ich gern wieder mitgeholfen“, erklärte Maess.

Die Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt besucht die Ehrenamtlichen vor Ort und bedanke sich im Namen des Bezirks herzlich für das Engagement. Das Bezirksamt hatte zuvor die Materialien für die Aktion zur Verfügung gestellt und die Vorarbeiten übernommen. Nun strahlt die Telefonzelle wieder knallrot und die Besucher der Greenwichpromenade können sich daran erfreuen.

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Tegeler Anwohnerparkzone wird nicht kontrolliert: Jedes vierte Auto parkt rechtswidrig

Durch seine zentrale Lage und vielschichtige Funktion als Wohngebiet, Knotenpunkt, Flaniermeile und Naherholungsgebiet war das Parken in Tegel schon immer herausfordernd. Trotz Einführung einer Anwohnerparkzone im Juli 2016 gleicht die Parkplatzsuche mittlerweile wieder vermehrt einem Glücksspiel. Und die Situation wird sich mit dem herannahenden Sommer weiter verdichten.

Aus der Beantwortung einer aktuellen Anfrage im Rathaus Reinickendorf an den zuständigen Bezirksstadtrat Sebastian Maack (AfD) geht hervor, dass die Tegeler Parkzone täglich kontrolliert werde, sofern dies personell möglich sei. Was das konkret bedeutet blieb offen. Es ließen sich generell keine statistischen Angaben über die Anzahl der Kontrollmaßnahmen und festgestellte Verstöße in der Parkzone Tegel machen. Eine Evaluation und Kontrolle der Wirkung der Parkzone ist damit kaum möglich.

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„Gefühlt hat das Ordnungsamt in Tegel seit Wochen nicht mehr kontrolliert. Anwohner und Gewerbetreibende machen die selbe Beobachtung. Es wäre interessant zu wissen, wie viele Verstöße konkret ermittelt wurden. Dass hier täglich Beamte kontrollieren sollen ist ein Witz“, sagt Felix Schönebeck. Er nahm die mangelnden Kontrollen zum Anlass, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Kurzerhand kontrollierte er mit Mitgliedern seines Vereins I love Tegel an jeweils einem Montag, Mittwoch und Freitag die Brunow- und die Schlieperstraße in der Zeit von 11 bis 13 Uhr selbst.

Das Ergebnis der Kontrollen ist erschreckend: „Im Schnitt parkt jedes vierte Auto in der Tegeler Parkzone rechtswidrig, das heißt ohne Anwohnerparkausweis und ohne gültige Parkscheibe. Allein in der Brunow- und der Schlieperstraße waren es im rechnerischen Durchschnitt 94 von 404 abgestellten Fahrzeugen. Und das sind nur zwei von siebzehn Straßen, die von der Zone erfasst werden. Den Anwohnern fehlen die dringend benötigten Parkplätze, die Falschparker werden sich nicht bessern und der Bezirk verpasst erhebliche Einnahmen. Auch für die Geschäfte in Tegel ist das ein enormes Problem“, ärgert sich Schönebeck.Tatsächlich ergibt seine Auswertung, dass allein während der drei stichprobenartigen Kontrollen mit einem Aufwand von jeweils zwei Stunden 283 Verstöße in den beiden Straßen festgestellt werden konnten. Dies entspricht Bußgeldern in Höhe von mindestens 2.830 Euro. Der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog sieht je nach Verstoß und Dauer Bußgelder zwischen 10 und 30 Euro vor.

„Wie man sieht ist eine Parkzone ohne Kontrollen völlig wirkungslos. Ich selbst musste wochenlang auf einen Zulassungstermin für mein Auto warten und demnach gezwungenermaßen ohne Anwohnerparkausweis in der Parkzone stehen. Ich habe in diesen Wochen nicht einen einzigen Strafzettel bekommen. Bekanntermaßen verdichtet sich das Parkplatzproblem wegen des Tegeler Sees zum Sommer hin noch weiter. Es muss sich schnell etwas ändern“, fordert Schönebeck.

Auch das Pendler-Problem wird anhand der Zahlen wieder einmal deutlich: im Durchschnitt hatte knapp ein Drittel der rechtswidrig abgestellten Fahrzeuge (30%) kein Berliner Kennzeichen. Der Bereich in Alt-Tegel wird von Pendlern aus den angrenzenden Brandenburger Landkreisen gern als Abstellort zum Umsteigen auf die U6 und die S25 genutzt. Ein Problem, mit dem sich die Politik seit einiger Zeit beschäftigt, das jedoch nur gemeinsam durch die Länder Berlin und Brandenburg nachhaltig gelöst werden kann. Bis dahin wird wohl noch einige Zeit vergehen, weshalb effektive Kontrollen schon jetzt umso wichtiger wären.
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Sanierung der Schneckenbrücke – aber richtig! 

Nachdem sich der Bezirksverordnete Felix Schönebeck und der Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (beide CDU) seit 2015 erfolgreich für die dringend notwendige Sanierung der „Schneckenbrücke“ in Tegel eingesetzt hatten, war die Freude bei den Tegelern und Borsigwaldern groß, als der Senat 2016 bekannt gab, dass umfassende Maßnahmen geplant sind. Die Brücke sollte im Jahr 2017 grundsaniert, mit einem Kunstprojekt deutlich aufgewertet und mit neuer Beleuchtung ausgestattet werden.

Als Ende 2017 klar wurde, dass der bisherige Zeitplan keinen Bestand hat, wurden Schönebeck und Zeelen skeptisch. Darauf folgte eine schriftliche Anfrage an den Senat gestellt. Die Antwort ist ernüchternd.

„Dass an der Schneckenbrücke im Jahr 2017 nichts mehr passiert war spätestens im Herbst klar, dass aber auch 2018 keine einzige Maßnahme erfolgen soll ist unfassbar. Die Schneckenbrücke wird so zwei weitere Jahre ein Schandfleck sein, den die Tegeler und Borsigwalder täglich beim Überqueren ansehen müssen“, ärgert sich Schönebeck.

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Die Sanierung soll nun frühstens 2019 stattfinden. Grund dafür seien Personalengpässe bei der zuständigen Senatsverwaltung. Bisher liege laut Senat lediglich ein statisches Gutachten vor.

Auch der Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU) ist verärgert: „Wir haben die klare Erwartung an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dass jetzt schnellstmöglich die Baumaßnahme erfolgt. Auch gegen die Anhäufung von Müll und die mangelhafte Beleuchtung muss etwas unternommen werden. Dass der Senat keine Verbesserung der unzureichenden Beleuchtungssituation plant ist völlig unverständlich!“

Aus einer Antwort des Senats auf eine schriftliche Anfrage Zeelens geht hervor, dass kein Bedarf für eine bessere Beleuchtung gesehen wird. Dies sehen die beiden CDU-Politiker sowie zahlreiche Anwohner deutlich anders. Deshalb hat Felix Schönebeck einen entsprechenden Antrag in die Bezirksverordentenversammlung Reinickendorf eingebracht, der den Bezirk aufruft sich beim Senat für die Aufnahme einer besseren Beleuchtung in die Planungen stark zu machen. Fortsetzung folgt…

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Älteste Gemeinschaftszahnarztpraxis Berlins nach Erweiterung in Tegel wiedereröffnet

Dr. Gerd Wilde, Jona Zöller und Michael Zöller in Alt-Tegel

Dr. Gerd Wilde, Jona Zöller und Michael Zöller in Alt-Tegel

Im beschaulichen Alt-Tegel, direkt gegenüber der Dorfkirche, befindet sich die älteste Gemeinschaftszahnarztpraxis Berlins. Hier sind seit Jahrzehnten die Zahnärzte Michael Zöller und Dr. Gerd Wilde ansässig. Zöller hätte es seinerzeit einfach haben können, denn schon sein Vater war Inhaber einer Zahnarztpraxis in Reinickendorf. Stattdessen entschied er sich für den „eigenen Weg“ und eröffnete nach erfolgreichem Medizinstudium im Jahr 1974 eine Praxis in Tegel. Sein Partner Dr. Gerd Wilde, ein mit zahlreichen Medaillen dekorierter Kanute, stieg wenige Jahre später in die Praxis ein. Warum die beiden nach so langer Zeit noch immer gut miteinander arbeiten können beantwortet Dr. Wilde ganz einfach: „Wir führen die Praxis wie ein altes Ehepaar, deren Zusammenhalt niemand zerstören kann. Außerdem haben wir die gleichen Ideale.“ Sein Partner Michael Zöller ergänzt: „Die wichtigsten Voraussetzungen für das Führen einer Gemeinschaftspraxis sind gegenseitiges Vertrauen, Fairness und Toleranz. Diese Bedingungen wurden von uns stets erfüllt.“

Zu Beginn des Jahres erweiterte sich das Team nun um Jona Zöller, der in dritter Generation in der Familie den Zahnarztberuf ausübt. Er übernimmt von nun an die Leitung der Gemeinschaftspraxis. Ganz nach dem Motto „neue Besen kehren gut“ wurde sogleich eine Erweiterung und Modernisierung der Praxisräume vorgenommen. Die neuen Tätigkeitsschwerpunkte umfassen die Parodontologie, Implantologie, Funktionsdiagnostik und Zahnästhetik.

Felix Schönebeck, Bezirksverordneter und Mitglied im Reinickendorfer Gesundheitsausschuss, besuchte das Team zur Wiedereröffnung. „Ich finde die Geschichte der Praxis bemerkenswert. In Berlin gibt es keine zweite Gemeinschaftspraxis, die so lange besteht. Das ist schon etwas besonderes. Dass hier Vater und Sohn zusammen arbeiten und dazu noch ein Kanu-Profi im Team ist, rundet das Bild einer lebendigen Praxis ab. Ich wünsche den drei Herren weiterhin viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit“, so Schönebeck.

Die „Zahnärzte in Tegel“ findet man in Alt-Tegel 30, 13507 Berlin oder im Internet unter www.zahnaerzte-in-tegel.de.