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Der Barrierefreiheit in Tegel auf der Spur – ein Selbstversuch

Wie barrierefrei ist Tegel? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wagte Felix Schönebeck von der Initiative „I Love Tegel“ den Selbstversuch und verbrachte einen Tag im Rollstuhl, um sich in die Lage von Betroffenen zu versetzen. Gemeinsam mit der an Multiple Sklerose erkrankten Janine Malik machte er sich am Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung auf die Suche nach Barrieren in Tegel.

Felix Schönebeck und Janine Malik

Felix Schönebeck und Janine Malik

„Unsere Tour begann an der Tegeler Polizeiwache. Diese selbst ist zwar barrierefrei, der anliegende U-Bahnhof Borsigwerke leider nicht. Auch der U-Bahnhof Holzhauser Straße hat keinen Aufzug. Das geht gar nicht! Im Anschluss testeten wir die Hallen am Borsigturm. Hier gab es lediglich kleinere Probleme, die ich bereits in einem Gespräch mit dem Centermanager erörtern und lösen konnte. An sich ist der öffentliche Raum in Tegel schon relativ behindertengerecht, auch wenn selbstverständlich hier und dort noch Verbesserungen möglich sind. Gefreut hat mich die enorme Hilfsbereitschaft der Menschen in Tegel“, fasste Felix die Erfahrung des Tages zusammen.

Probleme machen nach seinen Schilderungen vor allem kleine Dinge: nicht ausreichend abgesenkte Bordsteine, zu große Lücken im Kopfsteinpflaster und falsch parkende Autos, die das sichere Überqueren von Straßen erheblich erschweren. Leider sind auch viele Geschäfte in Tegel nicht barrierefrei. Eine Vielzahl ist ausschließlich über Stufen zugänglich oder innen so unvorteilhaft strukturiert, dass man als Rollstuhlfahrer chancenlos ist.

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„Wir wollen nicht belehrend den Zeigefinger heben, sondern die Menschen sensibilisieren und die Geschäftsleute dazu bewegen, Barrierefreiheit bei Umbaumaßnahmen und Renovierungen zu berücksichtigen. So werden wir beispielsweise aufmerksam den Umbau des Tegel Centers begleiten“, erklärte Felix weiter.

Janine Malik zeigte sich begeistert von der Aktion: „Ich fand es mutig von Felix, dass er sich der Herausforderung gestellt hat. Er hat sich wacker geschlagen und alle Hürden gemeistert. Ich hab ihn bei unserer Tour keineswegs verschont! Ich habe ihn über Kopfsteinpflaster gejagt, er blieb an Bordsteinkanten hängen, lernte kurze Ampelphasen kennen und musste mit den Blicken der Passanten umgehen. Auch einen Coffee-to-go musste er uns holen. Nicht ganz einfach!“bild1

Nach dem Selbstversuch beginnt nun die Lösungssuche. Schönebeck wird sich dafür stark machen, dass die erkannten Barrieren schnell und möglichst unbürokratisch beseitigt werden. Dafür steht er bereits in Kontakt mit dem Bezirksamt, Stammtischen und den Geschäftsleuten in Tegel. Der Filmemacher Paul Jaczek hat den Selbstversuch übrigens mit seiner Kamera begleitet. Eine kurze Dokumentation zum Thema wird in Kürze auf Facebook und hier zu sehen sein.

Presseberichte:

Kiezekatze.de Online 5.12.2016

Tagesspiegel Leute Reinickendorf vom 07.12.2016

Reinickendorfer Allgemeine Zeitung vom 08.12.2016 

Berliner Abendblatt vom 10.12.2016

Berliner Woche vom 08.01.2017

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Bewegung im Streit um Fassadenkunst in Tegel

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Nachdem vor einigen Monaten ein umstrittenes Fassaden-Kunstwerk in Tegel-Süd für erheblichen Ärger sorgte, kommt nun Bewegung in die Sache. Die für die Wohnhäuser zuständige landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag räumte nach langem Schweigen ein, dass sie die Diskussionen über das Motiv aufmerksam verfolge und die Ansichten der Mieter ernst nehme. Dass nicht alle Werke eine positive Resonanz erfahren sei bei Kunstwerken wohl üblich.

„Wir freuen uns darüber, dass sich nach monatelanger Funkstille die Gewobag zur Sache äußert und damit endlich auf ihre Mieter zugeht. Hier in Tegel-Süd gibt es einige Missstände. Die Gewobag ignoriert an vielen Stellen die Interessen der eigenen Mieter. Ohne angemessene Information und Rücksprache werden Projekte wie das Fassadenkunstwerk und die auf dem Gelände befindliche Flüchtlingsunterkunft umgesetz, der Sicherheitsdiensts wurde trotz steigender sozialer Spannungen abgeschafft und bei der Asbestumsetzung gibt es erhebliche Probleme mit teilweise unzumutbare Umständen für die betroffenen Mieter. Wir hätten von einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft mehr Professionalität und Fingerspitzengefühl erwartet“, ärgert sich Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“.

Immerhin: In Zukunft sollen größere Vorhaben in der Siedlung wieder besser kommuniziert und mit den Mietern abgestimmt werden. Um die akute Situation zu beruhigen, gab die Gewobag nun bekannt, dass ein Schaukasten die Fassadenbilder des „Artparks Tegel“ künftig erklären wird. Außerdem sei das Kunstwerk lediglich zeitlich befristet. Wie lange die zeitliche Befristung dauert, wollte die Gewobag nicht näher erläutern.

Presse

Bild-Zeitung vom 22.09.2016

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Innerhalb einer Woche: Beachvolleyballplatz in Tegel errichtet

Innerhalb von nur einer Woche haben Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I Love Tegel“ und das „Team Berlin“ des Berliner Rundfunks 91.4 in zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf einen Beachvolleyballplatz in Tegel errichtet.

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„Bei einem Spaziergang durch den Freizeitpark an der Malche hatte ich mit meinem Kumpel Matty Hess die Idee, etwas für junge Menschen in Tegel und Reinickendorf zu tun. In meiner Jugend gab es hier einen einfachen Volleyballplatz. Mit den Jahren ist dieser leider zerstört worden, sodass man nur noch das ehemalige Feld erkennen konnte. Wir wollten, dass der Freizeitpark seinem Namen wieder alle Ehre macht. Dazu haben wir mit dem Beachvolleyballplatz beigetragen“, freut sich Felix Schönebeck.

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Er wandte sich an Radio 91.4 und an Bezirksbürgermeister Frank Balzer. Durch schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit wurden in kürzester Zeit Sponsoren gefunden und ein Arbeitsplan entworfen, nachdem nur vier Tage vom ersten Spatenstich bis zur Einweihung vorgesehen waren. Rund 200 Tonnen Strandsand wurden von ehrenamtlichen Helfern im Laufe der Woche in Zusammenarbeit mit dem Reinickendorfer Gartenbauamt geschippt und verteilt. Die Mitarbeiter des Gartenbauamts hatten zuvor eine Grube gegraben, die dem Standardmaß eines Volleyballfelds entspricht. Im Anschluss erfolgt die Installation eines mobilen Volleyballnetzes.image-00053-1

Am 16. September war es dann soweit: Felix Schönebeck und Bürgermeister Balzer traten hochmotiviert im symbolischen Eröffnungsspiel gegen das Team von 91.4 an. Die Reinickendorfer gewannen klar mit 21-3 gegen das „Team Berlin“. Nun wird noch ein vandalismussicheres stabiles Netz installiert werden. Ab dann darf jedermann auf dem „Tegel-Court“ an der Malche kostenlos beachen und Spaß haben.

Berichte:

Berliner Rundfunk 91.4

Radioberichte des Berliner Rundfunks 91.4:

 

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200 gesponserte Blumen für Tegel

Felix hat rund 200 gesponserte Blumen für Tegel organisiert, die zuvor beim ISTAF Berlin als Dekoration dienten. Wir werden sie am Montag an der Greenwichpromande einpflanzen. Bis dahin lagern sie beim Bezirksamt Reinickendorf. Vielen Dank an den Berliner Rundfunk 91.4, das Team „wirBERLIN“ und Fleurop Deutschland für die Blumenpracht!

Rüdiger Zech vom Gartenbauamt Reinickendorf und Felix nahmen die Blumenspende auf dem Werkshof des Bezirksamtes gerne entgegen

Rüdiger Zech vom Gartenbauamt Reinickendorf und Felix nahmen die Blumenspende auf dem Werkshof des Bezirksamtes gerne entgegen

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„I Love Tegel“-Shop eröffnet!

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Felix Schönebeck und Thomas Stagnet präsentieren die neuen Shirts

Endlich! Heute öffnet unser Shop in Tegel. Bei Familie Stagnet von Maison Immobilien Tegel in der Brunowstraße 12 findet ihr ab sofort Shirts, Postkarten, Feuerzeuge und Kugelschreiber. Der Laden ist Mo-Fr von 9-18 Uhr für euch geöffnet. Natürlich wird immer wird der gesamte #Gewinn #gespendet!