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Goodbye, AirBerlin!

In diesen Minuten landet die letzte Maschine von Air Berlin auf dem Flughafen bei uns in Tegel Wir sagen Danke für über eine halbe Milliarde sicher beförderte Passagiere und Werbung für unsere Stadt Berlin auf der ganzen Welt. Wir wünschen den Mitarbeitern für ihre Zukunft alles Gute! #DankeAirBerlin 

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Verwaltungswahnsinn in Tegel: Schrott-Auto steht wochenlang im Tegeler Forst und wird nicht abgeschleppt

Das wohl berühmteste  Schrottauto Reinickendorfs steht seit über 6 Wochen bei uns im Tegeler Forst im  Wasserschutzgebiet. Am Ende werden es insgesamt rund 3 Monate sein. Das  Ordnungsamt ist zwar täglich vor Ort, schleppt aber nicht ab.  Wahnsinn!

Ein türkiser Opel Corsa sorgt in Reinickendorf für Aufregung. Seit Anfang September steht er im Tegeler Forst am Rande der Heiligenseestraße, offensichtlich vom Halter aufgegeben. Nach Polizeiangaben ist dieser obdachlos. Mittlerweile sind auch Scheiben des Fahrzeugs eingeschlagen, die Frontscheibe ist gesplittert, die Kennzeichen nicht mehr existent. Erst einmal nichts aufregendes. Doch das Brisante in diesem Fall ist, dass das Auto nicht nur im Wald, sondern auch in der Wasserschutzgebietzone III steht. Es drängt sich die Frage auf, wieso die Behörden das Fahrzeug nach sechs Wochen immer noch nicht entfernt haben.

Eine Thema, dass für Ärger bei den Reinickendorfern sorgt. Viele wandten sich per Facebook an Felix Schönebeck und seinen Verein I love Tegel: „Bei uns sind viele Beschwerden aufgelaufen: ‚Handelt es sich nicht um Wasserschutzgebiet? Was ist, wenn das Auto Öl verliert? Kann hier jeder machen, was er will?‘, waren die häufigsten Fragen. Dass ein Auto im Wald nichts zu suchen hat, ist klar. Da hier seit Wochen nichts passiert ist, haben wir uns der Sache angenommen und uns auf die Suche nach dem Problem gemacht.“ erklärt Schönebeck.

Laut Polizei und Ordnungsamt ist der Fall zwar bekannt, aber ohne weiteres kann das Fahrzeug nicht abgeschleppt werden. Es gehe vom Fahrzeug keine unmittelbare Gefahr aus, heißt es. Jedoch hat das Ordnungsamt das Auto bereits am 17. September mit einem sogenannten „Gelbpunkt“ versehen. Dieser fordert den Halter zur unverzüglichen Beseitigung des Fahrzeuges auf. Mittlerweile sind über fünf Wochen vergangen. Passiert ist seitens des nun zuständigen Amtes für regionale Ordnungsaufgaben nichts. Nun soll der „Gelbpunkt“ durch einen „Rotpunkt“ ersetzt werden, womit dem Halter noch einmal ein Monat zum Entfernen des Autos eingeräumt wird bis endgültig abgeschleppt werden kann.

Doch Felix Schönebeck greift zum Telefon und macht bei den Behörden Druck, in der Hoffnung das Verfahren zu beschleunigen. „Es ist Wahnsinn, dass dieses Auto dort am Ende insgesamt über 10 Wochen stehen soll. Auch wie hier das Wort ‚unverzüglich‘ ausgelegt wird ist äußerst erstaunlich. Es ist doch offensichtlich, dass dieses Auto niemals abgeholt wird, da es nicht mehr fahrtüchtig ist und auch der Halter offensichtlich kein Interesse mehr am Fahrzeug hat. Es muss jetzt weg, bevor das zweite und dritte daneben steht“, ärgert er sich.

Es bleibt abzuwarten, was aus dem Fall wird, der nur exemplarisch für viele Missstände in der Berliner Verwaltung steht. Gemeinsam mit Reinickendorfer Politikern will sich Schönebeck diesem Thema widmen. Irgendwann wird das Auto wohl auf Kosten des Halters abgeschleppt werden, doch die Probleme beim Ordnungsamt bleiben.

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Absegeln 2017


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Posted by Facebook on Friday, December 5, 2014

 

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Beachvolleyball-Saison 2017 in Tegel mit großem Turnier eröffnet

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Innerhalb von nur einer Woche haben Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“ und das „Team Berlin“ des Berliner Rundfunks 91.4 in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf im vergangenen Jahr einen öffentlichen und für alle Nutzer kostenlosen Beachvolleyballplatz in Tegel errichtet. Das Projekt wurde mithilfe von Sponsoren finanziert und durch ehrenamtliche Helfer aus der Nachbarschaft umgesetzt.

Am Wochenende wurde nun mit einem Eröffnungsturnier die Beachvolleyballsaison 2017 offiziell eröffnet. Im Beisein des Reinickendorfer Sportstadtrats Tobias Dollase duellierten sich acht Teams mit jeweils drei Spielern in einem fairen Wettkampf. Auch zahlreiche Zuschauer und Schaulustige kamen in den Freizeitpark Tegel an der Malche, um die spannenden Duelle zu verfolgen. Am Ende hatte das Team „Leben in Tegel“ im Finale gegen das Ausrichterteam von „I love Tegel“ die Nase vorn und durfte den von Stephan Schmidt MdA gestifteten Pokal in den Himmel stemmen.

„Als wir hier vor einem Jahr standen, war hier nichts außer eine Wiese. Die Bezeichnung Freizeitpark hatte dieser Ort nicht mehr verdient. Dann kam mir die Idee, dass wir hier etwas Einmaliges schaffen, damit hier neben dem neuen Abenteuerspielplatz auch etwas für Jugendliche entsteht. Jedes Mal, wenn ich jetzt hier bin, sehe ich junge Menschen spielen und Spaß haben. Das ist ein tolles Gefühl! Wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir uns den ersten öffentlichen Beachvolleyballplatz in Tegel auf die Fahne schreiben können“, freut sich Felix Schönebeck am Rande des Turniers.

Der Freizeitpark Tegel ist mit dem Auto über die Campestraße erreichbar, an deren Ende sich auch ein Parkplatz befindet. Vom U-Bahnhof Alt-Tegel sind es etwa 15 Minuten Fußweg bis zum Beachvolleyballplatz. Spätestens im September soll dort das nächste Turnier von „I love Tegel“ ausgerichtet werden.

 

 

 

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Letzte Mieterin in der Tegeler Markthalle kämpft um ihre Existenz!

Absperrungen, Container, Baufahrzeuge: In der Tegeler Fußgängerzone hat die HGHI Holding GmbH von Investor Harald Huth mit den Umbauarbeiten begonnen. Mit Investitionen von insgesamt 200 Millionen Euro soll das in die Jahre gekommene Tegel-Center in den nächsten zwei Jahren grunderneuert werden. Jedoch kommen die Abriss- und Umbaumaßnahmen immer wieder ins Stocken. Die Arbeiten in der alten Tegeler Markthalle sollten bereits viel weiter, alle Mieter schon im Februar ausgezogen sein. Der Plan ist jedoch nicht aufgegangen.

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Die letzte Mieterin in der alten Markthalle öffnet weiterhin täglich ihr Geschäft inmitten einer Baustelle umgeben von Bauzäunen und Lärm. Dina Matijevic vom Gourmet Café hat nämlich noch einen Mietvertrag bis Ende 2018. Ein adäquates Angebot für eine neue Fläche zu gleichen Konditionen wurde ihr nicht unterbreitet. Auch die Umzugskosten in Höhe von 20.000 Euro wollte die HGHI nicht übernehmen. Mit Herrn Huth wolle sie in Zukunft auf keinen Fall Zusammenarbeiten. „Ich will nur noch raus“, sagt die Geschäftsinhaberin. Seit dem Beginn der Bauarbeiten hat sie Umsatzeinbußen von rund 15.000 Euro monatlich zu beklagen und erwartet von den Investoren eine angemessene Abfindung. Ob es dazu jemals kommt, ist fraglich. Stattdessen bekam sie eine Kündigung wegen eines angeblichen Formmangels im Mietvertrag. Die gerichtliche Klärung steht noch aus.

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„Das Vorgehen der Investoren hier im Tegel-Center ist skrupellos und unmenschlich. Wir alle wünschen uns, dass dieses Projekt vorankommt und wir bald wieder eine lebhafte Fußgängerzone haben. Aber dafür muss man fair miteinander umgehen und alle Interessen müssen berücksichtigt werden. Die Geschäftsleute haben seit Jahren das Tegel-Center mit Leben gefüllt. Ich erwarte, dass man auf Augenhöhe miteinander verhandelt, anstatt Drohungen und fragwürdige Kündigungen auszusprechen. Es geht hier um Existenzen, die auf dem Spiel stehen“, ärgert sich Felix Schönebeck vom Verein „I love Tegel„, der mit dem Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen (CDU) im letzten Jahr über 11.000 Unterschriften für den Erhalt einer Markthalle gesammelt hatte.

Weitere Mieter des Tegel-Centers, auf der anderen Seite der Fußgängerzone, teilen das Schicksal von Frau Matijevic und stehen vor schwierigen Zeiten und entscheidenden Gerichtsverhandlungen. Eines steht jedoch heute schon fest: als Sieger wird aus diesen Prozessen keiner hervorgehen.