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Letzte Mieterin in der Tegeler Markthalle kämpft um ihre Existenz!

Absperrungen, Container, Baufahrzeuge: In der Tegeler Fußgängerzone hat die HGHI Holding GmbH von Investor Harald Huth mit den Umbauarbeiten begonnen. Mit Investitionen von insgesamt 200 Millionen Euro soll das in die Jahre gekommene Tegel-Center in den nächsten zwei Jahren grunderneuert werden. Jedoch kommen die Abriss- und Umbaumaßnahmen immer wieder ins Stocken. Die Arbeiten in der alten Tegeler Markthalle sollten bereits viel weiter, alle Mieter schon im Februar ausgezogen sein. Der Plan ist jedoch nicht aufgegangen.

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Die letzte Mieterin in der alten Markthalle öffnet weiterhin täglich ihr Geschäft inmitten einer Baustelle umgeben von Bauzäunen und Lärm. Dina Matijevic vom Gourmet Café hat nämlich noch einen Mietvertrag bis Ende 2018. Ein adäquates Angebot für eine neue Fläche zu gleichen Konditionen wurde ihr nicht unterbreitet. Auch die Umzugskosten in Höhe von 20.000 Euro wollte die HGHI nicht übernehmen. Mit Herrn Huth wolle sie in Zukunft auf keinen Fall Zusammenarbeiten. „Ich will nur noch raus“, sagt die Geschäftsinhaberin. Seit dem Beginn der Bauarbeiten hat sie Umsatzeinbußen von rund 15.000 Euro monatlich zu beklagen und erwartet von den Investoren eine angemessene Abfindung. Ob es dazu jemals kommt, ist fraglich. Stattdessen bekam sie eine Kündigung wegen eines angeblichen Formmangels im Mietvertrag. Die gerichtliche Klärung steht noch aus.

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„Das Vorgehen der Investoren hier im Tegel-Center ist skrupellos und unmenschlich. Wir alle wünschen uns, dass dieses Projekt vorankommt und wir bald wieder eine lebhafte Fußgängerzone haben. Aber dafür muss man fair miteinander umgehen und alle Interessen müssen berücksichtigt werden. Die Geschäftsleute haben seit Jahren das Tegel-Center mit Leben gefüllt. Ich erwarte, dass man auf Augenhöhe miteinander verhandelt, anstatt Drohungen und fragwürdige Kündigungen auszusprechen. Es geht hier um Existenzen, die auf dem Spiel stehen“, ärgert sich Felix Schönebeck vom Verein „I love Tegel„, der mit dem Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen (CDU) im letzten Jahr über 11.000 Unterschriften für den Erhalt einer Markthalle gesammelt hatte.

Weitere Mieter des Tegel-Centers, auf der anderen Seite der Fußgängerzone, teilen das Schicksal von Frau Matijevic und stehen vor schwierigen Zeiten und entscheidenden Gerichtsverhandlungen. Eines steht jedoch heute schon fest: als Sieger wird aus diesen Prozessen keiner hervorgehen.

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Senat: S25 soll erst 2026 im 10-Minuten-Takt nach Tegel fahren!

„Der fünf Kilometer lange Streckenausbau der S25 zwischen Tegel und Schönholz sollte bei der Bahn Priorität haben. Tausende Reinickendorferinnen und Reinickendorfer müssen sich insbesondere zu den Stoßzeiten in überfüllte Bahnen quetschen und haben hohe Wartezeiten. Ein 10-Minuten Takt würde die Attraktivität steigern, auf die Bahn umzusteigen“, fordert der Tegeler Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU).

Der Rot-Rot-Grüne Senat hatte auf einen umfangreichen Fragenkatalog des Abgeordneten Zeelen zur S25 geantwortet, das frühestens im Jahr 2026 ein 10-Minuten-Takt von Tegel in die Innenstadt realisiert werden kann.

Dazu muss die bislang eingleisige Strecke zweigleisig ausgebaut und die Signaltechnik modernisiert werden. Mit Genehmigungsverfahren und Bauarbeiten sei ein Zeithorizont von neun Jahren realistisch. Zu lang, ärgert sich Zeelen: „Durch die häufigen Sperrungen der U6 ist die S25 für viele Pendler die einzige Alternative in die Innenstadt.“

Nicht erfreut: Tim Zeelen und Felix Schönebeck auf dem S-Bahnhof Tegel

Nicht erfreut: Tim Zeelen und Felix Schönebeck auf dem S-Bahnhof Tegel

„Die Entscheidungsträger von Bahn und Senat müssen sich endlich ehrlich machen! Als der S-Bahnhof Tegel 1995 nach der Wiedervereinigung wieder in Betrieb genommen wurde, hatte man versprochen fünf Jahre später die Zweigleisigkeit und damit den 10-Minuten-Takt herzustellen. Dieses Versprechen ist heute 22 Jahre alt, der Plan sollte schon seit 17 Jahren Realität sein,“ ärgert sich Felix Schönebeck von der Initiative „I love Tegel.

Ein zweigleisiger Streckenausbau der S-Bahn nach Hennigsdorf ist erst einmal nicht geplant. Zeelen: „Das unterstreicht die mangelnde Abstimmung zwischen den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Täglich verstopfen Tausende Pendler aus Oberhavel die Straßen in Reinickendorf. Anstatt den Umstieg auf die Bahn attraktiver zu machen verschlafen beide Bundesländer eine gemeinsame Lösung.“

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Nach langem Hin und Her: neue Leuchten an der Sechserbrücke

Lange Zeit war die Beleuchtung an den Treppenaufgängen der Sechserbrücke in Tegel außer Betrieb, teilweise waren die Lampen überhaupt nicht mehr existent. Dies ärgerte viele Anwohner, die dadurch häufig in vollkommener Dunkelheit die Treppe nutzen mussten, was besonders im Winter gefährlich sein kann. Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“ nahm sich der Sache an. Nach vielen E-Mails und Telefonaten hat sich nun endlich etwas getan.

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„Es war nicht ganz einfach die zuständige Stelle zu erreichen. Aber nach vielen Versuchen konnten wir mit dem Betreiber Vattenfall eine Lösung finden. Die historischen Leuchten wurden abmontiert und an eine Fachwerkstatt gesandt, wo sie instand gesetzt und auch wieder schick gemacht. Von der Schönheit und der Funktionsfähigkeit der mittlerweile wieder installierten Lampen kann man sich nun wieder an der Sechserbrücke überzeugen“, freut sich Schönebeck.

Das historische Bild der über 100 Jahre alten und denkmalgeschützten Tegeler Hafenbrücke, die aufgrund der einst zu zahlenden fünf Pfennig „Sechserbrücke“ genannt wird, ist nach der Installation der Lampen nun wieder komplettiert.

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Berliner Citytoiletten erhalten – Petition gestartet!

Hier geht es zur Online-Petition

Wir fordern den Senat auf, das Angebot von öffentlichen Toiletten in gleicher Zahl zu Erhalten und lückenlos für die Zukunft sicherzustellen!

Stephan Schmidt, MdA: „Der Berliner Senat hat den laufenden Vertrag mit der Firma Wall für den Betrieb der öffentlichen Citytoiletten nicht verlängert, obwohl wir in Berlin auf eine über 20 Jahre dauernde Erfolgsgeschichte zurückschauen können. Stattdessen wird eine entkoppelte Ausschreibung durchgeführt, die eine Trennung von Toilettenbetrieb und Werbung vorsieht. Das ist aus meiner Sicht nicht praktikabel.“

Die Firma Wall droht bereits mit dem unverzüglichen Abbau der Citytoiletten nach Vertragsende. Ein Ersatz ist dafür bisher nicht in Sicht.

Stephan Schmidt, Janine Malik und Felix Schönebeck fordern den Erhalt der Citytoiletten

Stephan Schmidt, Janine Malik und Felix Schönebeck fordern den Erhalt der Citytoiletten

Felix Schönbeck: „Diese Entwicklung wäre fatal, denn der Bedarf an öffentlichen Toiletten ist vielerorts groß. Besonders für Menschen mit Behinderung, die mit ihrem Euro-Schlüssel kostenlos und barrierefrei Zugang zu den Toiletten haben, wird dies im Alltag zu erheblichen Problemen führen.“

Der Senat muss diese Entscheidung mit all ihren Konsequenzen überdenken!

 

 

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Verkehrschaos auf der U6 endlich beenden!

Seit Montag sorgt die erneute Sperrung des Nordteils der U-Bahnlinie 6 zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Wedding für Probleme und Ärger in Reinickendorf. Zum wiederholten Mal ist ein Teil des nördlichen Streckenabschnitt unterbrochen. Erst vor zwei Monaten wurde den aus Tegel kommenden Pendlern eine dreiwöchige Sperrung zugemutet. Die regelmäßige Folge: Pendelzüge, Schienenersatzverkehr und erhebliche Verspätungen.

Felix Schönebeck und Tim Zeelen

Felix Schönebeck und Tim Zeelen

Felix Schönebeck von der Initiative „I Love Tegel“ nennt das Problem beim Namen: „Allein im letzten Jahr hatten wir knapp 100 Tage keinen regelmäßigen Verkehr auf dem Nordteil der U6, davon nur zwei Wochen in der Ferienzeit. Und so lange die dringend notwendige Grundsanierung des Streckenteils Alt-Tegel bis Kurt-Schumacher-Platz immer wieder vom Senat vertagt wird, müssen wir Sperrungen auch in Zukunft mit allen Begleitumständen hinnehmen. Viele Tegeler und Reinickendorfer sind davon genervt!“

Auch der Tegeler Abgeordnete Tim Zeelen findet klare Worte: „Das Ursprungsproblem liegt gar nicht bei der BVG, sondern beim Berliner Senat. Wir erwarten von der zuständigen Verkehrssenatorin, dass das andauernde Verkehrschaos auf der U6 endlich beendet wird!“

Felix und Tim haben ein fünf Punkte umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, um dem Verkehrschaos auf der U6 in Zukunft vorzubeugen:

5-Punkte-Plan gegen das Verkehrschaos auf der U6:

  1. Grundsanierung des Streckenabschnitts zwischen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz, damit ständig wiederkehrende Sperrungen der Vergangenheit angehören.
  2. Im Zuge dessen Sanierung der Bahnhöfe, insbesondere Schaffung barrierefreier Zugänge.
  3. Während der Bauphasen müssen ausreichend SEV-Busse zur Verfügung gestellt werden, damit ein regelmäßiger Verkehrsfluss für alle gewährleistet ist.
  4. Bauarbeiten müssen – wie früher – wieder möglichst in der Ferienzeit stattfinden, damit Schüler und Berufspendler nicht unnötig betroffen werden.
  5. Fahrtakt bei der S25 zeitgemäß anpassen: alle 10, statt nur alle 20 Minuten von und bis Tegel!

Presse

B.Z. vom 18.01.2017 (Seite 5)
Tagesspiegel Online vom 18.01.2017
B.Z. Online vom 18.01.2017 

BILD Berlin Online vom 18.01.2017

 

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Der Barrierefreiheit in Tegel auf der Spur – ein Selbstversuch

Wie barrierefrei ist Tegel? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wagte Felix Schönebeck von der Initiative „I Love Tegel“ den Selbstversuch und verbrachte einen Tag im Rollstuhl, um sich in die Lage von Betroffenen zu versetzen. Gemeinsam mit der an Multiple Sklerose erkrankten Janine Malik machte er sich am Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung auf die Suche nach Barrieren in Tegel.

Felix Schönebeck und Janine Malik

Felix Schönebeck und Janine Malik

„Unsere Tour begann an der Tegeler Polizeiwache. Diese selbst ist zwar barrierefrei, der anliegende U-Bahnhof Borsigwerke leider nicht. Auch der U-Bahnhof Holzhauser Straße hat keinen Aufzug. Das geht gar nicht! Im Anschluss testeten wir die Hallen am Borsigturm. Hier gab es lediglich kleinere Probleme, die ich bereits in einem Gespräch mit dem Centermanager erörtern und lösen konnte. An sich ist der öffentliche Raum in Tegel schon relativ behindertengerecht, auch wenn selbstverständlich hier und dort noch Verbesserungen möglich sind. Gefreut hat mich die enorme Hilfsbereitschaft der Menschen in Tegel“, fasste Felix die Erfahrung des Tages zusammen.

Probleme machen nach seinen Schilderungen vor allem kleine Dinge: nicht ausreichend abgesenkte Bordsteine, zu große Lücken im Kopfsteinpflaster und falsch parkende Autos, die das sichere Überqueren von Straßen erheblich erschweren. Leider sind auch viele Geschäfte in Tegel nicht barrierefrei. Eine Vielzahl ist ausschließlich über Stufen zugänglich oder innen so unvorteilhaft strukturiert, dass man als Rollstuhlfahrer chancenlos ist.

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„Wir wollen nicht belehrend den Zeigefinger heben, sondern die Menschen sensibilisieren und die Geschäftsleute dazu bewegen, Barrierefreiheit bei Umbaumaßnahmen und Renovierungen zu berücksichtigen. So werden wir beispielsweise aufmerksam den Umbau des Tegel Centers begleiten“, erklärte Felix weiter.

Janine Malik zeigte sich begeistert von der Aktion: „Ich fand es mutig von Felix, dass er sich der Herausforderung gestellt hat. Er hat sich wacker geschlagen und alle Hürden gemeistert. Ich hab ihn bei unserer Tour keineswegs verschont! Ich habe ihn über Kopfsteinpflaster gejagt, er blieb an Bordsteinkanten hängen, lernte kurze Ampelphasen kennen und musste mit den Blicken der Passanten umgehen. Auch einen Coffee-to-go musste er uns holen. Nicht ganz einfach!“bild1

Nach dem Selbstversuch beginnt nun die Lösungssuche. Schönebeck wird sich dafür stark machen, dass die erkannten Barrieren schnell und möglichst unbürokratisch beseitigt werden. Dafür steht er bereits in Kontakt mit dem Bezirksamt, Stammtischen und den Geschäftsleuten in Tegel. Der Filmemacher Paul Jaczek hat den Selbstversuch übrigens mit seiner Kamera begleitet. Eine kurze Dokumentation zum Thema wird in Kürze auf Facebook und hier zu sehen sein.

Presseberichte:

Kiezekatze.de Online 5.12.2016

Tagesspiegel Leute Reinickendorf vom 07.12.2016

Reinickendorfer Allgemeine Zeitung vom 08.12.2016 

Berliner Abendblatt vom 10.12.2016

Berliner Woche vom 08.01.2017

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Tegel leuchtet

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Es ist soweit: Tegel leuchtet! Aus einer Idee wurde innerhalb weniger Monate ein Tegeler Gemeinschaftsprojekt, das nun hoffentlich viele Menschen in Tegel in der Adventszeit erfreuen wird. Wir danken allen Sponsoren und Beteiligten und hoffen, dass euch die Beleuchtung gefällt!