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Fußgängerbrücke an der Mühle wird nach jahrelanger Sperrung wieder geöffnet

Die Fußgängerbrücke an der Mühle, die das Schloßviertel entlang der Gabrielenstraße und den Park hinter der Humboldt-Bibliothek verbindet, soll ab Sommer 2019 wieder für Fußgänger nutzbar sein. Dies ergaben Gespräche des Bezirksverordneten Felix Schönebeck mit der zuständigen Senatsverwaltung. Schönebeck hatte sich in der Vergangenheit immer wieder für eine schnelle Wiedereröffnung der Brücke eingesetzt.

Bei den Bauarbeiten auf der Humboldt-Insel wurden die Spundwand der Insel und das Widerlager der Brücke derart beschädigt, dass diese für den Fußgängerverkehr gesperrt werden musste. Die zuständige Behörde hatte damals den Investor aufgefordert eine Instandsetzung vorzunehmen und durch ihn eine Sicherheit hinterlegen lassen. Seitdem ist einiges an Zeit vergangen.

Nun soll aber endlich etwas passieren: „Die Planung für die Instandsetzung durch den Investor sind abgeschlossen und vom Senat freigegeben worden. Realistisch ist eine Bauausführung im Frühjahr 2019, sodass die Brücke im Sommer wieder nutzbar sein soll. Eine gute Nachricht für die Anwohner im Schloßviertel und alle Besucher des Freizeitparks an der Malche, Mitglieder der Sportvereine sowie Nutzer des Uferwanderweges“ freut sich Schönebeck.

Die Kosten für die Instandsetzung muss allein der private Investor übernehmen.

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I love Tegel beim Soccer Cup Nord 2019 zugunsten des Kinderhospizes Sonnenhof

 

Als Newcomer beim Soccer Cup Nord 2019 hat es das Team um Felix Schönebeck von I love Tegel gestern bis ins Halbfinale geschafft. Abends ging es nach Frohnau zum After-Soccer-Event. Das ganze hatte nicht nur einen hohen Spaßfaktor, sondern vor allem einen guten Zweck: Ziel war es möglichst viele Spenden für das Kinderhospiz Sonnenhof der Björn Schulz Stiftung zu sammeln. Die „Spendenflasche“ wurde im Laufe des Tages gut gefüllt. Das Team wurde gesponsert von der Goldschmiede Wingerath aus Tegel, die auch die Ausstattung der Mannschaft übernahm. Insgesamt nahmen acht Mannschaften am Turnier in der Kicker-World Spandau teil.

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Verbesserungen auf den Buslinien 124 und 125

Foto: Alex Schulz

Erfreuliche Nachrichten für die Nutzer der Buslinien 124 und 125 in Reinickendorf. Ab 6. April 2019 wird der 124er zwischen S-Bahnhof Heiligensee und dem Wilhelmsruher Damm samstags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr im 10-Minuten-Takt verkehren. Bisher gab es hier einen 20-Minuten-Takt.

Unser Vorsitzender Felix Schönebeck freut sich über die Verbesserung: „Insbesondere für die Menschen entlang der Ruppiner Chaussee, aus dem Diakoniezentrum und der Beyschlagsiedlung in Heiligensee sowie die Anwohner entlang der Gorkistraße in Tegel ist das eine gute Nachricht. Die Taktverdichtung auf den Strecken, wo es keine alternativen Verbindungen gibt, ist schon seit langem eine zentrale Forderung von uns. Der öffentliche Nahverkehr wird damit wieder ein Stück besser!“

Auch auf der Linie 125 gibt es Optimierungen. Samstags wird der Betriebsbeginn auf der Strecke zwischen U-Bahnhof Osloer Straße und Holzhauser Straße/Schubartstraße von 7:00 auf 5:30 Uhr vorgezogen. Außerdem erfolgt ebenfalls samstags auf dem Streckenabschnitt zwischen S-Bahnhof Frohnau und Kurt-Schumacher-Platz eine Verlängerung des 10-Minuten-Taktes um zwei Stunden bis ca. 18:00 Uhr.

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Spendenaktion „Helfern helfen“ gestartet

„Helfern helfen“ ist das Motto einer gemeinsamen Spendenaktion des I love Tegel-Vorsitzenden Felix Schönebeck und des neuen REWE-Marktes in der Tegeler Ernststraße. Dort kann man seit Jahresanfang mit seinem Pfandgut eine Spendenaktion unterstützen. Dafür sind die Kunden aufgerufen ihre Pfandbons für abgegebene Flaschen in die vor Ort aufgestellte Spendenbox zu werfen. Quartalsweise geht bis Ende 2019 der Erlös der gesammelten Pfandbons an die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Johanniter, das Technische Hilfswerk (THW) und die Malteser in Reinickendorf.
„Ich freue mich, dass wir den fleißigen Menschen, die im Notfall für uns da sind, mit einer kleinen Spendenaktion etwas zurückgeben können. Die ehrenamtlichen Männer und Frauen in den Hilfsorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag für die Menschen in Reinickendorf. Ihnen unter die Arme zu greifen ist Ehrensache und Herzensangelegenheit zugleich“, freut sich Felix Schönebeck, der die Aktion mit REWE-Marktleiter Viet Nguyen Duc initiiert hat.
Den Anfang macht die DLRG Reinickendorf noch bis zum 31. März. Ab dem 1. April wird dann für die Johanniter, gefolgt vom THW und den Maltesern gesammelt.
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Weihnachtsspende für die E1 des Nordberliner SC

Die Jungs und Mädchen der E1-Fußballmannschaft beim Nordberliner SC konnten sich über eine besondere Bescherung zu Weihnachten auf dem Sportplatz am Elchdamm in Heiligensee freuen. Dank einer großzügigen Spende der Firma Meteor Bau GmbH konnten neue Trikots und Trainingsanzüge angeschafft werden. Schon im Oktober bat die Mannschaftsbetreuerin Nadine Quaegwer Felix Schönebeck um Unterstützung bei der Finanzierung von neuen Trikots. Er versprach einen Sponsor für die benötigten 400 Euro zu finden. Sofort sagte Danijela Ramcilovic, Geschäftsführerin der Meteor Bau GmBh mit Sitz in Tegel, ihre Unterstützung für die Mannschaft zu. Sie unterstützte das Team mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro weit über die benötigte Summe hinaus.

„Es ist schön zu sehen, dass es hier so engagierte Eltern, Trainer und Betreuer sowie erfolgreiche junge Sportler beim Nordberliner SC gibt. Es freut mich, dass Frau Ramcilovic und die Firma  Meteor Bau mit dieser Spende den Reinickendorfer Fußballnachwuchs und das Ehrenamt fördert. Dafür bin ich sehr dankbar. Vereine sind die wahren sozialen Netzwerke in unserer Gesellschaft und Sport ist für die Persönlichkeitsbildung und die Vermittlung von werten wie Teamplay, Fairness und Respekt für die Kinder sehr wichtig. Die finanzielle Unterstützung fällt damit auf sehr fruchtbaren Boden“, freut sich Felix Schönebeck.
Auch sportlich ist die E1 des Nordberliner SC erfolgreich und für die Zukunft gut aufgestellt. Die Mini-WM in Rostock mit 32 Teilnehmern konnten die Mannschaft dieses Jahr für sich entscheiden. In der Landesliga überwintert das Team auf einem guten vierten Platz und wird in der Rückrunde in der Leistungsstaffel 2 zu den besten 20 Mannschaften Berlins gehören.
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Weihnachten bei der Berliner Tafel: I love Tegel verteilt das vierte Jahr in Folge Weihnachtsspenden bei „Laib und Seele“

Der Verein I love Tegel unterstützte das vierte Jahr in Folge die Weihnachtsausgaben bei „Laib und Seele“ von der Berliner Tafel. An den vergangenen Adventswochenenden verteilten Felix Schönebeck, Matty Hess und Paul Jaczek in der Philippus-Kirche in Tegel wieder etliche Spenden zum Weihnachtsfest.

“Es ist für uns Jahr für Jahr ein großen Anliegen, den Menschen, die selbst nicht so viel haben, zu Weihnachten eine kleine Freude machen. Man erfährt hier für vermeintliche Kleinigkeiten eine unglaubliche Dankbarkeit. Über die Jahren ist das für uns zu einer echten Herzensangelegenheit geworden. Die Männer und Frauen bei der Berliner Tafel leisten jede Woche ehrenamtlich herausragende Arbeit. Ihnen gilt unser herzlichster Dank“, freut sich Felix Schönebeck. Im kommenden Jahr jährt sich die Aktion zum fünften Mal.

Neben verschiedenen haltbaren Lebensmitteln hatte der neue REWE-Markt in der Tegeler Ernststraße zahlreiche Süßwaren bereitgestellt. Zur Ausgabe von “Laib und Seele” in Tegel kommen regelmäßig etwa 140 bedürftige Familien. In den berlinweit 45 Ausgabestellen engagieren sich Woche für Woche rund 1.300 Ehrenamtliche.
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Kooperation zwischen BVG und BSR: automatische Installation von Mülleimer an Ersatzhaltestellen gefordert

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Die Vermüllung des öffentlichen Raums ist für viele Berlinerinnen und Berliner ein großes Ärgernis. Besonders an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, wird das Stadtbild immer wieder durch herumliegenden Müll gestört. „Nicht nur durch regelmäßige Straßenreinigung, sondern auch mit ausreichenden Mülleimern, kann man diesem Problem entgegentreten. Denn am besten ist natürlich der Müll, der nicht auf der Straße, sondern im Papierkorb landet“, findet Felix Schönebeck, der mit einer neuen Idee für etwas mehr Sauberkeit in Berlin sorgen will.

Schönebeck, Bezirksverordneter im Rathaus Reinickendorf, erhielt kürzlich wieder einmal zahlreiche Beschwerden von Anwohnern wegen zunehmender Vermüllung in ihrem Kiez. Dieses Mal ging es um eine von der BVG wegen Straßenbaumaßnahmen eingerichtete Ersatz-Bushaltestelle in Heiligensee an der Hennigsdorfer Straße. Diese Ersatzhaltestelle wird noch mindestens zwei Jahre in Betrieb sein. Mülleimer? Fehlanzeige! Dementsprechend sah nach wenigen Tagen auch die unmittelbare Umgebung aus.

„Man muss lobend erwähnen, dass BVG und BSR auf solche Hinweise sehr schnell reagieren. Aber ich verstehe überhaupt nicht, weshalb die Mülleimer von der stillgelegten Haltestelle nicht automatisch an der Ersatzhaltestelle installiert werden“, zeigt sich Schönebeck verwundert.

Er schlägt vor, dass sich BVG und BSR in diesen Fragen künftig besser abstimmen. Beide Unternehmen habe er bei solchen Ideen in der Vergangenheit als sehr kooperativ und wohlwollend kennen gelernt.

„Die BVG sollte in Zukunft eine frühzeitige Meldung an die BSR geben, dass eine Haltestelle verlegt wird. Dann kann die BSR die Mülleimer entsprechend umsetzen. Man könnte auch darüber nachdenken, dass die BVG die Ersatzhaltestellen mit einem zusätzlichen Mülleimer versieht, sofern die Mülleimer an der stillgelegten Bushaltestelle für die Umgebung erforderlich sind. Am Ende kümmern sich BVG und BSR bei Beschwerden ohnehin darum. Also sollte man es dazu erst gar nicht kommen lassen. So bleibt Ärger und Arbeit erspart“, erklärt Schönebeck.

Er hat BSR und BVG seine Ideen mitgeteilt und zur weiteren Erläuterung ein Treffen mit beiden landeseigenen Unternehmen vorgeschlagen.

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Bushaltestellen-Denkmal aus den 1970ern in Tegel dauerhaft erhalten!

Jahrelang prägten vielerorts die roten „Pop-Art“-Bushaltestellen das West-Berliner Stadtbild. Sie standen unter anderem am Goerdelersteg, am Walter-Schreiber-Platz und auf der Joachim-Tiburtius-Brücke. Viele Berliner kennen poppigen Wartehallen vor allem von den ehemaligen Autobahn-Haltestellen der Buslinie 65, die bis 1993 den Berliner Stadtring befuhr.
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Heute existiert nur noch ein letztes Wartehäuschen dieser Art am Haltepunkt „Luftfracht“ auf dem Gelände des Flughafens Tegel in Reinickendorf. Hier halten die Busse 128, TXL und X9.
Dieses Relikt aus den 1970er Jahren wollen zwei Tegeler nun als Denkmal dauerhaft sicherstellen. Felix Schönebeck (28), Vorsitzender des Vereins I love Tegel und Alex Schulz (34) selbst BVG-Mitarbeiter und Autor bei den Berliner Verkehrsblättern.

„Ich würde mich freuen, wenn dieses Stück 70er Jahre dauerhaft erhalten bleiben würde. Vielerorts fielen diese kultigen Wartehallen den modernen Glaskästen zum Opfer“, erklärt Schulz seine Initiative. Er wandte sich an Felix Schönebeck und bat ihn um Unterstützung. Schönebeck nahm daraufhin Kontakt mit BVG, Flughafengesellschaft (FBB) und den zuständigen Denkmalbehörden auf.

Sowohl BVG als auch FBB haben für die Idee bereits ihre Unterstützung zugesagt. Erst vor drei Wochen wurde die Bushaltestelle in den Originalfarbtönen neu lackiert. Bei der BVG konnte Schönebeck nun erreichen, dass auch die defekte Beschilderung erneuert wird.
„Es freut mich, dass unser Vorschlag auf offene Ohren gestoßen ist und ausdrücklich begrüßt wird. Dieses alte Stück West-Berlin muss erhalten bleiben. Sofern nötig auch an einem anderen Ort. Es wäre schade, wenn diese Erinnerung für immer aus dem Stadtbild verschwindet“, so Schönebeck.
Ob und inwieweit für das Wartehäuschen Denkmalschutz in Frage kommt, wird derzeit vom bezirklichen Denkmalamt in Reinickendorf und vom Landesdenkmalamt geprüft.
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Weitere Aufwertung des S-Bahnhofs Tegel verzögert sich 

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Seit einigen Jahren engagieren sich Felix Schönebeck vom Verein I love Tegel und der Tegeler Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU) gemeinsam für die Aufwertung des S-Bahnhofs in Tegel.

„In den vergangenen zwei Jahren wurden bereits Anti-Graffiti-Fliesen im Personentunnel und LCD-Anzeigen auf dem Bahnsteig installiert. Außerdem wurden die Treppenaufgänge sowie die Sitzgelegenheiten und Stützpfeiler neu gestrichen“, freut sich Zeelen über die Entwicklung. Ein von Schönebeck gemeinsam mit dem Startup Urban Interest vorgestelltes Bepflanzungs- und Beleuchtungskonzept wird derzeit noch diskutiert.

Hingegen sind die geplanten Taubenabwehrmaßnahmen am S-Bahnhof Tegel, mit der gegen die Verunreinigung des Bahnsteigs durch Taubenkot vorgegangen werden soll, aufgrund der Konstruktion des Bahnsteigdaches aufwendiger als gedacht und werden sich verzögern. Die Konstruktion in Tegel weist besonders viele Träger und Querstreben auf.

„Eine Prüfung durch die Deutsche Bahn vor Ort ergab, dass eine Reinigung der Holzkonstruktion vom Taubendreck nicht ohne Weiteres möglich ist. Zusätzlich soll nun eine Renovierung des Bahnsteigdaches vor der Taubenvergrämungsmaßnahme erfolgen. Aufgrund der Erweiterung des Vorhabens, mussten die Taubenabwehrmaßnahmen von der Deutschen Bahn in das kommende Jahr verschoben werden. Die Realisierung ist für das zweite Quartal 2019 geplant“, erklärt Schönebeck.
Schönebeck und Zeelen wollen darüber hinaus die Beleuchtungssituation rund um den Bahnhof verbessern, den Zugangsbereich auf den Bahnsteig aufwerten und den barrierefreien Zugang zum parkseitigen Fahrstuhl durch einen festeren Weg in Regenzeiten ermöglichen. Dazu befinden sich beide in Gesprächen mit der Deutschen Bahn, dem Bezirksamt und Vattenfall.
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Wir übernehmen gern die Aufgabe des Gesundheitsamtes und hängen Warnschilder am Flughafensee in Tegel wegen starker Belastung mit coliformen Bakterien auf

Bei den Beprobungen des Flughafensee in Tegel wurde vor über einer Woche eine deutliche Überschreitung der Grenzwerte für die zulässige bakterielle Belastung festgestellt. Das LaGeSo und das Reinickendorfer Gesundheitsamt raten derzeit dringend vom Baden im Flughafensee ab. Leider informiert das Amt des zuständigen Gesundheitsstadtrates Uwe Brockhausen die Badegäste erst tagelang gar nicht und seit gestern nur völlig unzureichend. Als Warnhinweise wurden lediglich vereinzelt Schilder der Größe DIN A4 aufgehangen. Heute, wie auch in den vergangenen Tagen, war der Flughafensee im Ergebnis voller Badegäste.

Ein unhaltbarer Zustand, findet Felix Schönebeck von der Bürgerinitiative „I love Tegel“, die sich seit Jahren auch im Landschaftsschutzgebiet Flughafensee engagiert:  „Die aktuellen Warnhinweise sind ein Witz! Ich kann nicht glauben, dass der Gesundheitsstadtrat diese Schilder für ausreichend hält, um die Badegäste auf die krankheitserregenden Bakterien hinzuweisen. An den Zugängen zum Landschaftsschutzgebiet konnten wir überhaupt keine Schilder finden, obwohl heute die Ferien beginnen und viele Kinder zum Baden kommen werden. Wir haben jetzt große Warnschilder drucken lassen und an den Zugängen zum See angebracht. Ich hoffe, dass die Menschen nun das Wasser vorerst meiden.“
Edith und Ralf Hoyer und Felix Schönebeck beim Aufhängen des Schildes

Edith und Ralf Hoyer und Felix Schönebeck beim Aufhängen des Schildes

Bei der Bewertung der Gefahr von coliformen Baktierien ist insbesondere die Menge entscheidend. Coliforme Bakterien sind nicht per se gefährlich, können aber in hoher Konzentration zu Magen-Darm-Erkankungen führen. Für Erregung hat in diesem Zusammenhang in der Vergangenheit desöfteren der Ehec-Keim gesorgt.

Bei den aktuellen Proben am Flughafensee wurden pro 100ml rund 24.000 coliforme Baktierien gefunden wurden. Der Höchstwert beträgt 10.000/100ml. Das Gesundheitsamt Reinickendorf hat nun Nachproben angeordnet, deren Ergebnisse im Laufe dieser Woche vorliegen sollen.