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Verwaltungswahnsinn in Tegel: Schrott-Auto steht wochenlang im Tegeler Forst und wird nicht abgeschleppt

Das wohl berühmteste  Schrottauto Reinickendorfs steht seit über 6 Wochen bei uns im Tegeler Forst im  Wasserschutzgebiet. Am Ende werden es insgesamt rund 3 Monate sein. Das  Ordnungsamt ist zwar täglich vor Ort, schleppt aber nicht ab.  Wahnsinn!

Ein türkiser Opel Corsa sorgt in Reinickendorf für Aufregung. Seit Anfang September steht er im Tegeler Forst am Rande der Heiligenseestraße, offensichtlich vom Halter aufgegeben. Nach Polizeiangaben ist dieser obdachlos. Mittlerweile sind auch Scheiben des Fahrzeugs eingeschlagen, die Frontscheibe ist gesplittert, die Kennzeichen nicht mehr existent. Erst einmal nichts aufregendes. Doch das Brisante in diesem Fall ist, dass das Auto nicht nur im Wald, sondern auch in der Wasserschutzgebietzone III steht. Es drängt sich die Frage auf, wieso die Behörden das Fahrzeug nach sechs Wochen immer noch nicht entfernt haben.

Eine Thema, dass für Ärger bei den Reinickendorfern sorgt. Viele wandten sich per Facebook an Felix Schönebeck und seinen Verein I love Tegel: „Bei uns sind viele Beschwerden aufgelaufen: ‚Handelt es sich nicht um Wasserschutzgebiet? Was ist, wenn das Auto Öl verliert? Kann hier jeder machen, was er will?‘, waren die häufigsten Fragen. Dass ein Auto im Wald nichts zu suchen hat, ist klar. Da hier seit Wochen nichts passiert ist, haben wir uns der Sache angenommen und uns auf die Suche nach dem Problem gemacht.“ erklärt Schönebeck.

Laut Polizei und Ordnungsamt ist der Fall zwar bekannt, aber ohne weiteres kann das Fahrzeug nicht abgeschleppt werden. Es gehe vom Fahrzeug keine unmittelbare Gefahr aus, heißt es. Jedoch hat das Ordnungsamt das Auto bereits am 17. September mit einem sogenannten „Gelbpunkt“ versehen. Dieser fordert den Halter zur unverzüglichen Beseitigung des Fahrzeuges auf. Mittlerweile sind über fünf Wochen vergangen. Passiert ist seitens des nun zuständigen Amtes für regionale Ordnungsaufgaben nichts. Nun soll der „Gelbpunkt“ durch einen „Rotpunkt“ ersetzt werden, womit dem Halter noch einmal ein Monat zum Entfernen des Autos eingeräumt wird bis endgültig abgeschleppt werden kann.

Doch Felix Schönebeck greift zum Telefon und macht bei den Behörden Druck, in der Hoffnung das Verfahren zu beschleunigen. „Es ist Wahnsinn, dass dieses Auto dort am Ende insgesamt über 10 Wochen stehen soll. Auch wie hier das Wort ‚unverzüglich‘ ausgelegt wird ist äußerst erstaunlich. Es ist doch offensichtlich, dass dieses Auto niemals abgeholt wird, da es nicht mehr fahrtüchtig ist und auch der Halter offensichtlich kein Interesse mehr am Fahrzeug hat. Es muss jetzt weg, bevor das zweite und dritte daneben steht“, ärgert er sich.

Es bleibt abzuwarten, was aus dem Fall wird, der nur exemplarisch für viele Missstände in der Berliner Verwaltung steht. Gemeinsam mit Reinickendorfer Politikern will sich Schönebeck diesem Thema widmen. Irgendwann wird das Auto wohl auf Kosten des Halters abgeschleppt werden, doch die Probleme beim Ordnungsamt bleiben.

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Absegeln 2017


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Posted by Facebook on Friday, December 5, 2014

 

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Beachvolleyball-Saison 2017 in Tegel mit großem Turnier eröffnet

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Innerhalb von nur einer Woche haben Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“ und das „Team Berlin“ des Berliner Rundfunks 91.4 in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf im vergangenen Jahr einen öffentlichen und für alle Nutzer kostenlosen Beachvolleyballplatz in Tegel errichtet. Das Projekt wurde mithilfe von Sponsoren finanziert und durch ehrenamtliche Helfer aus der Nachbarschaft umgesetzt.

Am Wochenende wurde nun mit einem Eröffnungsturnier die Beachvolleyballsaison 2017 offiziell eröffnet. Im Beisein des Reinickendorfer Sportstadtrats Tobias Dollase duellierten sich acht Teams mit jeweils drei Spielern in einem fairen Wettkampf. Auch zahlreiche Zuschauer und Schaulustige kamen in den Freizeitpark Tegel an der Malche, um die spannenden Duelle zu verfolgen. Am Ende hatte das Team „Leben in Tegel“ im Finale gegen das Ausrichterteam von „I love Tegel“ die Nase vorn und durfte den von Stephan Schmidt MdA gestifteten Pokal in den Himmel stemmen.

„Als wir hier vor einem Jahr standen, war hier nichts außer eine Wiese. Die Bezeichnung Freizeitpark hatte dieser Ort nicht mehr verdient. Dann kam mir die Idee, dass wir hier etwas Einmaliges schaffen, damit hier neben dem neuen Abenteuerspielplatz auch etwas für Jugendliche entsteht. Jedes Mal, wenn ich jetzt hier bin, sehe ich junge Menschen spielen und Spaß haben. Das ist ein tolles Gefühl! Wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir uns den ersten öffentlichen Beachvolleyballplatz in Tegel auf die Fahne schreiben können“, freut sich Felix Schönebeck am Rande des Turniers.

Der Freizeitpark Tegel ist mit dem Auto über die Campestraße erreichbar, an deren Ende sich auch ein Parkplatz befindet. Vom U-Bahnhof Alt-Tegel sind es etwa 15 Minuten Fußweg bis zum Beachvolleyballplatz. Spätestens im September soll dort das nächste Turnier von „I love Tegel“ ausgerichtet werden.

 

 

 

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Letzte Mieterin in der Tegeler Markthalle kämpft um ihre Existenz!

Absperrungen, Container, Baufahrzeuge: In der Tegeler Fußgängerzone hat die HGHI Holding GmbH von Investor Harald Huth mit den Umbauarbeiten begonnen. Mit Investitionen von insgesamt 200 Millionen Euro soll das in die Jahre gekommene Tegel-Center in den nächsten zwei Jahren grunderneuert werden. Jedoch kommen die Abriss- und Umbaumaßnahmen immer wieder ins Stocken. Die Arbeiten in der alten Tegeler Markthalle sollten bereits viel weiter, alle Mieter schon im Februar ausgezogen sein. Der Plan ist jedoch nicht aufgegangen.

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Die letzte Mieterin in der alten Markthalle öffnet weiterhin täglich ihr Geschäft inmitten einer Baustelle umgeben von Bauzäunen und Lärm. Dina Matijevic vom Gourmet Café hat nämlich noch einen Mietvertrag bis Ende 2018. Ein adäquates Angebot für eine neue Fläche zu gleichen Konditionen wurde ihr nicht unterbreitet. Auch die Umzugskosten in Höhe von 20.000 Euro wollte die HGHI nicht übernehmen. Mit Herrn Huth wolle sie in Zukunft auf keinen Fall Zusammenarbeiten. „Ich will nur noch raus“, sagt die Geschäftsinhaberin. Seit dem Beginn der Bauarbeiten hat sie Umsatzeinbußen von rund 15.000 Euro monatlich zu beklagen und erwartet von den Investoren eine angemessene Abfindung. Ob es dazu jemals kommt, ist fraglich. Stattdessen bekam sie eine Kündigung wegen eines angeblichen Formmangels im Mietvertrag. Die gerichtliche Klärung steht noch aus.

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„Das Vorgehen der Investoren hier im Tegel-Center ist skrupellos und unmenschlich. Wir alle wünschen uns, dass dieses Projekt vorankommt und wir bald wieder eine lebhafte Fußgängerzone haben. Aber dafür muss man fair miteinander umgehen und alle Interessen müssen berücksichtigt werden. Die Geschäftsleute haben seit Jahren das Tegel-Center mit Leben gefüllt. Ich erwarte, dass man auf Augenhöhe miteinander verhandelt, anstatt Drohungen und fragwürdige Kündigungen auszusprechen. Es geht hier um Existenzen, die auf dem Spiel stehen“, ärgert sich Felix Schönebeck vom Verein „I love Tegel„, der mit dem Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen (CDU) im letzten Jahr über 11.000 Unterschriften für den Erhalt einer Markthalle gesammelt hatte.

Weitere Mieter des Tegel-Centers, auf der anderen Seite der Fußgängerzone, teilen das Schicksal von Frau Matijevic und stehen vor schwierigen Zeiten und entscheidenden Gerichtsverhandlungen. Eines steht jedoch heute schon fest: als Sieger wird aus diesen Prozessen keiner hervorgehen.

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Senat: S25 soll erst 2026 im 10-Minuten-Takt nach Tegel fahren!

„Der fünf Kilometer lange Streckenausbau der S25 zwischen Tegel und Schönholz sollte bei der Bahn Priorität haben. Tausende Reinickendorferinnen und Reinickendorfer müssen sich insbesondere zu den Stoßzeiten in überfüllte Bahnen quetschen und haben hohe Wartezeiten. Ein 10-Minuten Takt würde die Attraktivität steigern, auf die Bahn umzusteigen“, fordert der Tegeler Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU).

Der Rot-Rot-Grüne Senat hatte auf einen umfangreichen Fragenkatalog des Abgeordneten Zeelen zur S25 geantwortet, das frühestens im Jahr 2026 ein 10-Minuten-Takt von Tegel in die Innenstadt realisiert werden kann.

Dazu muss die bislang eingleisige Strecke zweigleisig ausgebaut und die Signaltechnik modernisiert werden. Mit Genehmigungsverfahren und Bauarbeiten sei ein Zeithorizont von neun Jahren realistisch. Zu lang, ärgert sich Zeelen: „Durch die häufigen Sperrungen der U6 ist die S25 für viele Pendler die einzige Alternative in die Innenstadt.“

Nicht erfreut: Tim Zeelen und Felix Schönebeck auf dem S-Bahnhof Tegel

Nicht erfreut: Tim Zeelen und Felix Schönebeck auf dem S-Bahnhof Tegel

„Die Entscheidungsträger von Bahn und Senat müssen sich endlich ehrlich machen! Als der S-Bahnhof Tegel 1995 nach der Wiedervereinigung wieder in Betrieb genommen wurde, hatte man versprochen fünf Jahre später die Zweigleisigkeit und damit den 10-Minuten-Takt herzustellen. Dieses Versprechen ist heute 22 Jahre alt, der Plan sollte schon seit 17 Jahren Realität sein,“ ärgert sich Felix Schönebeck von der Initiative „I love Tegel.

Ein zweigleisiger Streckenausbau der S-Bahn nach Hennigsdorf ist erst einmal nicht geplant. Zeelen: „Das unterstreicht die mangelnde Abstimmung zwischen den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Täglich verstopfen Tausende Pendler aus Oberhavel die Straßen in Reinickendorf. Anstatt den Umstieg auf die Bahn attraktiver zu machen verschlafen beide Bundesländer eine gemeinsame Lösung.“

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Nach langem Hin und Her: neue Leuchten an der Sechserbrücke

Lange Zeit war die Beleuchtung an den Treppenaufgängen der Sechserbrücke in Tegel außer Betrieb, teilweise waren die Lampen überhaupt nicht mehr existent. Dies ärgerte viele Anwohner, die dadurch häufig in vollkommener Dunkelheit die Treppe nutzen mussten, was besonders im Winter gefährlich sein kann. Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“ nahm sich der Sache an. Nach vielen E-Mails und Telefonaten hat sich nun endlich etwas getan.

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„Es war nicht ganz einfach die zuständige Stelle zu erreichen. Aber nach vielen Versuchen konnten wir mit dem Betreiber Vattenfall eine Lösung finden. Die historischen Leuchten wurden abmontiert und an eine Fachwerkstatt gesandt, wo sie instand gesetzt und auch wieder schick gemacht. Von der Schönheit und der Funktionsfähigkeit der mittlerweile wieder installierten Lampen kann man sich nun wieder an der Sechserbrücke überzeugen“, freut sich Schönebeck.

Das historische Bild der über 100 Jahre alten und denkmalgeschützten Tegeler Hafenbrücke, die aufgrund der einst zu zahlenden fünf Pfennig „Sechserbrücke“ genannt wird, ist nach der Installation der Lampen nun wieder komplettiert.

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Berliner Citytoiletten erhalten – Petition gestartet!

Hier geht es zur Online-Petition

Wir fordern den Senat auf, das Angebot von öffentlichen Toiletten in gleicher Zahl zu Erhalten und lückenlos für die Zukunft sicherzustellen!

Stephan Schmidt, MdA: „Der Berliner Senat hat den laufenden Vertrag mit der Firma Wall für den Betrieb der öffentlichen Citytoiletten nicht verlängert, obwohl wir in Berlin auf eine über 20 Jahre dauernde Erfolgsgeschichte zurückschauen können. Stattdessen wird eine entkoppelte Ausschreibung durchgeführt, die eine Trennung von Toilettenbetrieb und Werbung vorsieht. Das ist aus meiner Sicht nicht praktikabel.“

Die Firma Wall droht bereits mit dem unverzüglichen Abbau der Citytoiletten nach Vertragsende. Ein Ersatz ist dafür bisher nicht in Sicht.

Stephan Schmidt, Janine Malik und Felix Schönebeck fordern den Erhalt der Citytoiletten

Stephan Schmidt, Janine Malik und Felix Schönebeck fordern den Erhalt der Citytoiletten

Felix Schönbeck: „Diese Entwicklung wäre fatal, denn der Bedarf an öffentlichen Toiletten ist vielerorts groß. Besonders für Menschen mit Behinderung, die mit ihrem Euro-Schlüssel kostenlos und barrierefrei Zugang zu den Toiletten haben, wird dies im Alltag zu erheblichen Problemen führen.“

Der Senat muss diese Entscheidung mit all ihren Konsequenzen überdenken!

 

 

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Verkehrschaos auf der U6 endlich beenden!

Seit Montag sorgt die erneute Sperrung des Nordteils der U-Bahnlinie 6 zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Wedding für Probleme und Ärger in Reinickendorf. Zum wiederholten Mal ist ein Teil des nördlichen Streckenabschnitt unterbrochen. Erst vor zwei Monaten wurde den aus Tegel kommenden Pendlern eine dreiwöchige Sperrung zugemutet. Die regelmäßige Folge: Pendelzüge, Schienenersatzverkehr und erhebliche Verspätungen.

Felix Schönebeck und Tim Zeelen

Felix Schönebeck und Tim Zeelen

Felix Schönebeck von der Initiative „I Love Tegel“ nennt das Problem beim Namen: „Allein im letzten Jahr hatten wir knapp 100 Tage keinen regelmäßigen Verkehr auf dem Nordteil der U6, davon nur zwei Wochen in der Ferienzeit. Und so lange die dringend notwendige Grundsanierung des Streckenteils Alt-Tegel bis Kurt-Schumacher-Platz immer wieder vom Senat vertagt wird, müssen wir Sperrungen auch in Zukunft mit allen Begleitumständen hinnehmen. Viele Tegeler und Reinickendorfer sind davon genervt!“

Auch der Tegeler Abgeordnete Tim Zeelen findet klare Worte: „Das Ursprungsproblem liegt gar nicht bei der BVG, sondern beim Berliner Senat. Wir erwarten von der zuständigen Verkehrssenatorin, dass das andauernde Verkehrschaos auf der U6 endlich beendet wird!“

Felix und Tim haben ein fünf Punkte umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, um dem Verkehrschaos auf der U6 in Zukunft vorzubeugen:

5-Punkte-Plan gegen das Verkehrschaos auf der U6:

  1. Grundsanierung des Streckenabschnitts zwischen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz, damit ständig wiederkehrende Sperrungen der Vergangenheit angehören.
  2. Im Zuge dessen Sanierung der Bahnhöfe, insbesondere Schaffung barrierefreier Zugänge.
  3. Während der Bauphasen müssen ausreichend SEV-Busse zur Verfügung gestellt werden, damit ein regelmäßiger Verkehrsfluss für alle gewährleistet ist.
  4. Bauarbeiten müssen – wie früher – wieder möglichst in der Ferienzeit stattfinden, damit Schüler und Berufspendler nicht unnötig betroffen werden.
  5. Fahrtakt bei der S25 zeitgemäß anpassen: alle 10, statt nur alle 20 Minuten von und bis Tegel!

Presse

B.Z. vom 18.01.2017 (Seite 5)
Tagesspiegel Online vom 18.01.2017
B.Z. Online vom 18.01.2017 

BILD Berlin Online vom 18.01.2017