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Weihnachtsfreude für 100 Kinder im Reinickendorfer Kinder- und Jugendzentrum Metronom

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Kurz vor Weihnachten fand im Kinder- und Jugendzentrum Metronom in Tegel-Süd die letzte Kinderdisco des Jahres statt. Mit der Unterstützung von I love Tegel sollte dieses Event kurzerhand zu einer kleinen Weihnachtsfeier werden. Der Verein machte das vierte Jahr in Folge eine Aktion zu Weihnachten für die Kinder und Jugendlichen im Metronom.

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So haben Felix Schönebeck und Matty Hess mit den Mitarbeitern des Metronoms an diesem Abend mit Pizza aus eigener Herstellung vor allem für das leibliche Wohl der Kinder und Jugendlichen gesorgt. I love Tegel brachte zahlreiche Zutaten mit, die Mitarbeiter bereiteten den Teig vor. Gemeinsam mit den Kindern wurde dann belegt, gebacken und natürlich gegessen. Die Kinder sollten sich dabei jeweils zu zweit eine Pizza teilen. Dahinter steckt weniger ein finanzieller Grund, als viel mehr ein pädagogischer Aspekt: das Teilen mit seinen Mitmenschen als Form des Miteinanders.

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Zum Höhepunkt der Veranstaltung wurde dann die große Geschenkübergabe durch Felix Schönebeck und Einrichtungsleiter Frank Göldner auf der Bühne. Mit der Unterstützung von zahlreichen Spenden aus der Reinickendorfer Bevölkerung und den Tegeler Unternehmen Bärenland und MAZ Immobilien konnten rund 100 Kinder beschenkt werden.

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„Es war wie immer eine riesengroßer Spaß den Kleinen in der Weihnachtszeit eine Freude zu machen. Gerade die Kinder und Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien sind für Kleinigkeiten so herzlich und dankbar, dass wir jedes mal davon ergriffen und überwältigt sind. Diese kleinen Menschen glücklich zu sehen, ist uns sehr viel wert“, freut sich Schönebeck.

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Sanierung der Schneckenbrücke verzögert sich um mindestens zwei Jahre

Nachdem sich Felix Schönebeck, Vorsitzender des Vereins I love Tegel und der Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU) seit 2015 erfolgreich für die dringend notwendige Sanierung der „Schneckenbrücke“ in Tegel eingesetzt hatten, war die Freude bei den Tegelern und Borsigwaldern groß, als der Senat 2016 bekannt gab, dass umfassende Maßnahmen geplant sind. Die Brücke sollte im Jahr 2017 grundsaniert, mit einem Kunstprojekt deutlich aufgewertet und mit neuer Beleuchtung ausgestattet werden.

Als Ende 2017 klar wurde, dass der bisherige Zeitplan keinen Bestand hat, wurden Schönebeck und Zeelen skeptisch. Darauf folgte eine schriftliche Anfrage an den Senat gestellt. Die Antwort ist ernüchternd.

„Dass an der Schneckenbrücke im Jahr 2017 nichts mehr passiert war spätestens im Herbst klar, dass aber auch 2018 keine einzige Maßnahme erfolgen soll ist unfassbar. Die Schneckenbrücke wird so zwei weitere Jahre ein Schandfleck sein, den die Tegeler und Borsigwalder täglich beim Überqueren ansehen müssen“, ärgert sich Schönebeck.

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Die Sanierung soll nun frühstens 2019 stattfinden. Grund dafür seien Personalengpässe bei der zuständigen Senatsverwaltung. Bisher liege laut Senat lediglich ein statisches Gutachten vor.

Auch der Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen (CDU) ist verärgert: „Wir haben die klare Erwartung an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dass jetzt schnellstmöglich die Baumaßnahme erfolgt. Auch gegen die Anhäufung von Müll und die mangelhafte Beleuchtung muss etwas unternommen werden. Dass der Senat keine Verbesserung der unzureichenden Beleuchtungssituation plant ist völlig unverständlich!“

Zwei gute Nachrichten gibt es dennoch: Zum einen soll zumindest die Kooperation mit dem Kunstprojekt weiterhin stattfinden. Man will die Idee von Felix Schönebeck aufgreifen, dass man die Aufgänge mit professionellem Graffiti aufwertet und so dauerhaft vor illegalen Graffitischmierer schützt. Nach seinen Vorstellungen soll dabei die Historie von Tegel, Borsigwalde und der Firma Borsig aufgegriffen werden.

Zum anderen bleibt das Gutachten zur Bewertung der Schwingungsanfälligkeiten zunächst gültig solange keine erheblichen Schäden oder Änderungen am Haupttragsystem eintreten. Das ist für die Sportvereine, die den Tegeler Halbmarathon veranstalten, eine erfreuliche Nachricht, da sie dann wohl kein neues kostenintensives Gutachten vorlegen müssen.

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I love Tegel verteilt zum dritten Mal Spenden an bedürftige Menschen zum Weihnachtsfest

Der Verein „I love Tegel“ unterstützt auch in diesem Jahr die Aktion „Laib und Seele“ der Berliner Tafel. An den beiden letzten samstäglichen Ausgaben im Dezember verteilen der Vereinsvorsitzende Felix Schönebeck und sein Team in der Philippus-Kirche in Tegel zum dritten Mal Spenden zum Weihnachtsfest. Neben Dorgerieartikeln und haltbaren Lebensmitteln wurden vor allem Süßigkeiten, kleine Spielzeuge und Geschenke für Familien und Kinder verteilt. Zur Ausgabe von “Laib und Seele” in Tegel kommen an den Wochenenden regelmäßig etwa 140 bedürftige Haushalte.

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“Wir haben von den Menschen hier eine unglaubliche Dankbarkeit erfahren und sind sehr glücklich, dass wir denen, die selbst nicht so viel haben, zu Weihnachten eine kleine Freude machen konnten. Es ist uns Jahr für Jahr eine absolute Herzensangelegenheit. Die Aktiven hier leisten jede Woche ehrenamtlich herausragende Arbeit und wir haben viele Spenden aus der Reinickendorfer Bevölkerung erhalten. Ihnen gilt unser herzlichster Dank“, freut sich Schönebeck.

Vorangegangen war der Aktion ein großer Spendenaufruf, dem zahlreiche Menschen gefolgt waren. Die Tegeler Unternehmen Bärenland und MAZ Immobilien unterstützen die Aktion maßgeblich. Der Verein „I love Tegel“ wird neben den zwei Aktionen am 09. und 16. Dezember bei der Berliner Tafel am 15. Dezember auch Spenden im Kinder- und Jugendzentrum Metronom in Tegel und in der Arche in Reinickendorf übergeben.

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Runder Tisch „Flughafensee“ nach erstem Treffen mit positiven Ergebnissen

Am 28. November traf sich auf Einladung von Felix Schönebeck erstmals der Runde Tisch „Flughafensee“ im Rathaus Reinickendorf. Als Vorsitzender des Vereins I love Tegel konnte Schönebeck zahlreiche Akteure und interessierte Bürger für den Runden Tisch gewinnen. Vertreten war neben der Bürgerinitative um Felix Schönebeck und die Eheleute Ralf und Edit Hoyer die Berliner Polizei, verschiedene Abteilungen des Reinickendorfer Bezirksamts, Bezirks- und Landespolitiker, die Bundesimmobilienanstalt, die Berliner Forsten und der NABU. Von allen eingeladenen Behörden hat es lediglich die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr nicht geschafft einen Vertreter zu entsenden.

Gemeinsames Ziel des Runden Tischs war der Austausch über die zahlreichen Probleme auf dem Areal. „Wichtig ist zunächst, einen Überblick über die rechtlichen Verhältnisse im Hinblick auf die Zuständigkeiten der Behörden zu bekommen. Vorher brauchen wir nicht über Kriminalität, Vermüllung und Zukunftsperspektiven sprechen“, sagte Schönebeck zu Beginn der Veranstaltung.
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Die Zuständigkeit wurde in der Vergangenheit immer wieder lebhaft diskutiert. Unklarheit bestand darüber, ob die BIMA als Eigentümerin oder das Land Berlin für das Areal zuständig sein soll.

Christine Conradt-Rakei, Leiterin des Portfoliomanagement der Bundesimmobilienanstalt in Berlin stellte zu Beginn klar, dass die Grundstücksverhältnisse kompliziert, aber dennoch eindeutig seien. Laut BIMA hat das Land Berlin 1981 per Vertrag den Besitz des Areals und damit die Verkehrssicherungspflichten übernommen. Dies führt dazu, dass die BIMA zwar Eigentümerin des Grundstücks ist, die Unterhaltung aber nicht selbst vornimmt. Diese Konstellation sei laut Conradt-Rakei „unglücklich“, weshalb es aktuell Versuche gebe, das Eigentum ans Land Berlin zu übertragen. Dazu sei man seit dem Sommer im Gespräch mit dem Finanzsenator.

Die zuständige Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt monierte, dass das Land Berlin ohne den Bezirk Reinickendorf mit der BIMA am Verhandlungstisch sitze, der Bezirk aber sämtliche anfallende Aufgaben übernehmen muss. Der Bezirk werde dabei vom Senat im Stich gelassen. Rüdiger Zech, Leiter des Reinickendorfer Grünflächenamtes, erklärte dass man dennoch vor Ort im Rahmen des Möglichen präsent ist, da man das Landschaftsschutzgebiet und seine Besucher nicht alleine lassen wolle.

„Es ist sehr bedauerlich, dass sich der Senat hier einen schlanken Fuß macht und den Bezirk mit den Problemen allein lässt. Sein mangelndes Interesse lässt sich bei einem Blick in die Runde feststellen“, mahnte Schönebeck im Laufe der Sitzung an.

Bisher kaum in Erscheinung getreten, aber hoheitlich zuständig für alle Waldgebiete, sind die Berliner Forsten. Der Leiter des Tegeler Forstamtes, Heinz Marx, bestätigte jedoch, dass auf dem Areal rund um den Flughafensee keine Maßnahmen ihrerseits erfolgen. In den letzten 20 Jahren habe sich die Anzahl der Mitarbeiter von 600 auf 200 reduziert. Theoretisch sind die Berliner Forsten sogar für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten in Waldgebieten zuständig, aber diese werden laut Marx faktisch nicht verfolgt. Mit dem ebenfalls anwesenden Frank Fielicke hat er einen einzigen Beamten für das Revier von Gatow bis Tegel, der diese Aufgabe wahrnehmen müsste. Marx fordert eine zentrale Ordnungsstelle mit eigenen Mitarbeitern um insbesondere der Vermüllung effektiv entgegenzutreten.

Die Wahlkreisabgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus, Emine Demirbüken-Wegner äußerte ihre Verwunderung über die aktuellen Haushaltsbeschlüsse: „Die rot-rot-grüne Koalition lässt in ihrem abschließenden Haushaltbeschluss keine Personalaufstockungen im Bereich der Berliner Forsten zu. Dies zeigt das Desinteresse dieser Regierung in der Wahrnehmung ordnungsrechtlicher Aufgaben. Hier werden wieder einmal die Bürger, die Polizei und das Ordnungsamt allein gelassen.

Bezirksstadtrat Sebastian Maack, der seit einem Jahr für Ordnungsangelegenheiten im Bezirk zuständig ist, bezeichnet den Flughafensee als „rechtsfreien Raum“. Auch er beklagte die mangelhafte personelle Ausstattung seines Amtes. Im Außendienst kann er für 260.000 Reinickendorfer auf lediglich 36 Mitarbeiter zurückgreifen, die in 12 Schichten arbeiten. Jedoch ist das Ordnungsamt grundsätzlich nur in der Zeit von 6-22 Uhr im Einsatz. Somit können nächtliche Ordnungswidrigkeiten, wie illegale Partys oder Lagerfeuer, nicht verfolgt werden.

Es gab jedoch in diesem Jahr bereits gemeinsame Streifen mit der Berliner Polizei. Dies wurde notwendig, da die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sich gefährlichen Angriffen und Aggressionen vor Ort ausgesetzt sehen mussten. Im vergangenen Jahr wurden sie dort sogar mit einem Beil attackiert. Maack plant im nächsten Jahr bei schönem Wetter immer einen Beamten vor Ort zu haben, damit schon präventiv etwas gegen die Zustände unternommen werden kann. Gleiches sei für 2018 in der Region um den Schäfersee/Franz-Neumann-Platz geplant.

Polizeioberrat Thomas Strehl erklärte, dass das offenbar negative Sicherheitsempfinden nicht mit der Datenlage übereinstimmt. Der Flughafensee sei kein Brennpunkt. Es gebe dort insgesamt eher wenige Straftaten. Er bittet die Bürgerinnen und Bürger dennoch die Polizei bei jeder Straftat zu informieren, damit der Sachverhalt erfasst und bearbeitet werden kann.

„Insgesamt war es für alle Teilnehmer ein interessanter und informativer Abend. Missverständnisse konnten ausgeräumt, offene Fragen geklärt werden“, fasste Felix Schönebeck nach der Sitzung zusammen. „Erfreulich ist, dass so viele Entscheidungsträger heute unserer Einladung gefolgt sind und dass auch erste Maßnahmen in Aussicht gestellt wurden. Durch die Anmeldung für das BSR-Projekt Parkreinigung durch das Bezirksamt kann die Sauberkeit, wie an der Tegeler Greenwichpromenade, spürbar erhöht werden. Der Plan, dass ein Beamter der Ordnungsamtes im Sommer vor Ort stationiert werden soll, ist ein guter Schritt in Richtung Ordnung und Sicherheit am Flughafensee. Wichtig ist vor allem, dass wir jetzt erst einmal den Abwärtstrend stoppen können. Alles weitere werden wir im kommenden Jahr anpacken“, so Schönebeck.

Anwesende Anwohner wie Margot Köster und Rolf Jannasch freuen sich über das Engagement für den Flughafensee und wollen in Zukunft mithelfen, damit der Flughafensee als Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet seinen Namen in den kommenden Sommern wieder verdient.

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Trikot-Sponsoring für Tischtennismannschaft der evangelischen Kirche Tegel-Süd

Das Tischtennis-Team der evangelischen Kirchengemeinde Tegel-Süd tritt ab sofort einheitlich mit neuen Trikots zu ihren Spielen in der 2. Kirchenliga Berlin an. Ermöglicht wurde die Erstausstattung mit zwanzig neuen Trikots inklusive Beflockung mit dem Gemeinde-Logo vor allem durch den Verein „I love Tegel“, der als weiteren Sponsor den Event-Unternehmer Sven Riegel gewinnen konnte.

Nachdem die Kirchengemeinde im September auf den I love Tegel-Vorsitzenden Felix Schönebeck mit der Bitte um Unterstützung zugekommen war, konnte er nun die Trikots gemeinsam mit Sven Riegel in der Philippus-Kirche in Tegel-Süd übergeben. Im Saal des Kirchengebäudes, wo sonst die Gemeindemitglieder während des Gottesdienstes Platz nehmen, finden neben dem Training auch die Pflichtspiele gegen andere Gemeinden statt. In der Mannschaft spielen aktuell Männer und Frauen zwischen 12 und 60 Jahren.

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„Ich war erst einmal überrascht, als ich hörte, dass die Kirchengemeinde in Tegel-Süd ein eigenes Tischtennis-Team hat. Wer kann schon von sich behaupten in einer Kirche zwischen Altar und Orgel Tischtennis zu spielen? Ich habe nicht lange gezögert und meine Unterstützung zugesagt. Da die Erstausstattung mit Trikots nicht ganz billig ist, haben wir neben unserer eigenen Spende mit Sven Riegel von Druck und Stick in der Tegeler Brunowstraße einen geeigneten Partner gefunden. Die Trikots gefallen den Spielerinnen und Spielern, die für unsere Hilfe sehr dankbar waren“, freut sich Schönebeck.

Durch die gesponserte Buntbeflockung und die Geldspende von I love Tegel spart das Team rund 500 Euro Kosten. Übrigens ist die Mannschaft nicht nur gut ausgestattet, sondern auch der sportliche Erfolg stellt sich mittlerweile ein. Nach den ersten drei Spielen in der neuen Saison steht das Team ungeschlagen auf Platz 1 der Tabelle.

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Verwaltungswahnsinn in Tegel: Schrott-Auto steht wochenlang im Tegeler Forst und wird nicht abgeschleppt

Das wohl berühmteste  Schrottauto Reinickendorfs steht seit über 6 Wochen bei uns im Tegeler Forst im  Wasserschutzgebiet. Am Ende werden es insgesamt rund 3 Monate sein. Das  Ordnungsamt ist zwar täglich vor Ort, schleppt aber nicht ab.  Wahnsinn!

Ein türkiser Opel Corsa sorgt in Reinickendorf für Aufregung. Seit Anfang September steht er im Tegeler Forst am Rande der Heiligenseestraße, offensichtlich vom Halter aufgegeben. Nach Polizeiangaben ist dieser obdachlos. Mittlerweile sind auch Scheiben des Fahrzeugs eingeschlagen, die Frontscheibe ist gesplittert, die Kennzeichen nicht mehr existent. Erst einmal nichts aufregendes. Doch das Brisante in diesem Fall ist, dass das Auto nicht nur im Wald, sondern auch in der Wasserschutzgebietzone III steht. Es drängt sich die Frage auf, wieso die Behörden das Fahrzeug nach sechs Wochen immer noch nicht entfernt haben.

Eine Thema, dass für Ärger bei den Reinickendorfern sorgt. Viele wandten sich per Facebook an Felix Schönebeck und seinen Verein I love Tegel: „Bei uns sind viele Beschwerden aufgelaufen: ‚Handelt es sich nicht um Wasserschutzgebiet? Was ist, wenn das Auto Öl verliert? Kann hier jeder machen, was er will?‘, waren die häufigsten Fragen. Dass ein Auto im Wald nichts zu suchen hat, ist klar. Da hier seit Wochen nichts passiert ist, haben wir uns der Sache angenommen und uns auf die Suche nach dem Problem gemacht.“ erklärt Schönebeck.

Laut Polizei und Ordnungsamt ist der Fall zwar bekannt, aber ohne weiteres kann das Fahrzeug nicht abgeschleppt werden. Es gehe vom Fahrzeug keine unmittelbare Gefahr aus, heißt es. Jedoch hat das Ordnungsamt das Auto bereits am 17. September mit einem sogenannten „Gelbpunkt“ versehen. Dieser fordert den Halter zur unverzüglichen Beseitigung des Fahrzeuges auf. Mittlerweile sind über fünf Wochen vergangen. Passiert ist seitens des nun zuständigen Amtes für regionale Ordnungsaufgaben nichts. Nun soll der „Gelbpunkt“ durch einen „Rotpunkt“ ersetzt werden, womit dem Halter noch einmal ein Monat zum Entfernen des Autos eingeräumt wird bis endgültig abgeschleppt werden kann.

Doch Felix Schönebeck greift zum Telefon und macht bei den Behörden Druck, in der Hoffnung das Verfahren zu beschleunigen. „Es ist Wahnsinn, dass dieses Auto dort am Ende insgesamt über 10 Wochen stehen soll. Auch wie hier das Wort ‚unverzüglich‘ ausgelegt wird ist äußerst erstaunlich. Es ist doch offensichtlich, dass dieses Auto niemals abgeholt wird, da es nicht mehr fahrtüchtig ist und auch der Halter offensichtlich kein Interesse mehr am Fahrzeug hat. Es muss jetzt weg, bevor das zweite und dritte daneben steht“, ärgert er sich.

Es bleibt abzuwarten, was aus dem Fall wird, der nur exemplarisch für viele Missstände in der Berliner Verwaltung steht. Gemeinsam mit Reinickendorfer Politikern will sich Schönebeck diesem Thema widmen. Irgendwann wird das Auto wohl auf Kosten des Halters abgeschleppt werden, doch die Probleme beim Ordnungsamt bleiben.

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Absegeln 2017


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Posted by Facebook on Friday, December 5, 2014

 

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Beachvolleyball-Saison 2017 in Tegel mit großem Turnier eröffnet

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Innerhalb von nur einer Woche haben Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“ und das „Team Berlin“ des Berliner Rundfunks 91.4 in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf im vergangenen Jahr einen öffentlichen und für alle Nutzer kostenlosen Beachvolleyballplatz in Tegel errichtet. Das Projekt wurde mithilfe von Sponsoren finanziert und durch ehrenamtliche Helfer aus der Nachbarschaft umgesetzt.

Am Wochenende wurde nun mit einem Eröffnungsturnier die Beachvolleyballsaison 2017 offiziell eröffnet. Im Beisein des Reinickendorfer Sportstadtrats Tobias Dollase duellierten sich acht Teams mit jeweils drei Spielern in einem fairen Wettkampf. Auch zahlreiche Zuschauer und Schaulustige kamen in den Freizeitpark Tegel an der Malche, um die spannenden Duelle zu verfolgen. Am Ende hatte das Team „Leben in Tegel“ im Finale gegen das Ausrichterteam von „I love Tegel“ die Nase vorn und durfte den von Stephan Schmidt MdA gestifteten Pokal in den Himmel stemmen.

„Als wir hier vor einem Jahr standen, war hier nichts außer eine Wiese. Die Bezeichnung Freizeitpark hatte dieser Ort nicht mehr verdient. Dann kam mir die Idee, dass wir hier etwas Einmaliges schaffen, damit hier neben dem neuen Abenteuerspielplatz auch etwas für Jugendliche entsteht. Jedes Mal, wenn ich jetzt hier bin, sehe ich junge Menschen spielen und Spaß haben. Das ist ein tolles Gefühl! Wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir uns den ersten öffentlichen Beachvolleyballplatz in Tegel auf die Fahne schreiben können“, freut sich Felix Schönebeck am Rande des Turniers.

Der Freizeitpark Tegel ist mit dem Auto über die Campestraße erreichbar, an deren Ende sich auch ein Parkplatz befindet. Vom U-Bahnhof Alt-Tegel sind es etwa 15 Minuten Fußweg bis zum Beachvolleyballplatz. Spätestens im September soll dort das nächste Turnier von „I love Tegel“ ausgerichtet werden.