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Verkehrschaos auf der U6 endlich beenden!

Seit Montag sorgt die erneute Sperrung des Nordteils der U-Bahnlinie 6 zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Wedding für Probleme und Ärger in Reinickendorf. Zum wiederholten Mal ist ein Teil des nördlichen Streckenabschnitt unterbrochen. Erst vor zwei Monaten wurde den aus Tegel kommenden Pendlern eine dreiwöchige Sperrung zugemutet. Die regelmäßige Folge: Pendelzüge, Schienenersatzverkehr und erhebliche Verspätungen.

Felix Schönebeck und Tim Zeelen

Felix Schönebeck und Tim Zeelen

Felix Schönebeck von der Initiative „I Love Tegel“ nennt das Problem beim Namen: „Allein im letzten Jahr hatten wir knapp 100 Tage keinen regelmäßigen Verkehr auf dem Nordteil der U6, davon nur zwei Wochen in der Ferienzeit. Und so lange die dringend notwendige Grundsanierung des Streckenteils Alt-Tegel bis Kurt-Schumacher-Platz immer wieder vom Senat vertagt wird, müssen wir Sperrungen auch in Zukunft mit allen Begleitumständen hinnehmen. Viele Tegeler und Reinickendorfer sind davon genervt!“

Auch der Tegeler Abgeordnete Tim Zeelen findet klare Worte: „Das Ursprungsproblem liegt gar nicht bei der BVG, sondern beim Berliner Senat. Wir erwarten von der zuständigen Verkehrssenatorin, dass das andauernde Verkehrschaos auf der U6 endlich beendet wird!“

Felix und Tim haben ein fünf Punkte umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, um dem Verkehrschaos auf der U6 in Zukunft vorzubeugen:

5-Punkte-Plan gegen das Verkehrschaos auf der U6:

  1. Grundsanierung des Streckenabschnitts zwischen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz, damit ständig wiederkehrende Sperrungen der Vergangenheit angehören.
  2. Im Zuge dessen Sanierung der Bahnhöfe, insbesondere Schaffung barrierefreier Zugänge.
  3. Während der Bauphasen müssen ausreichend SEV-Busse zur Verfügung gestellt werden, damit ein regelmäßiger Verkehrsfluss für alle gewährleistet ist.
  4. Bauarbeiten müssen – wie früher – wieder möglichst in der Ferienzeit stattfinden, damit Schüler und Berufspendler nicht unnötig betroffen werden.
  5. Fahrtakt bei der S25 zeitgemäß anpassen: alle 10, statt nur alle 20 Minuten von und bis Tegel!

Presse

B.Z. vom 18.01.2017 (Seite 5)
Tagesspiegel Online vom 18.01.2017
B.Z. Online vom 18.01.2017 

BILD Berlin Online vom 18.01.2017

 

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Der Barrierefreiheit in Tegel auf der Spur – ein Selbstversuch

Wie barrierefrei ist Tegel? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wagte Felix Schönebeck von der Initiative „I Love Tegel“ den Selbstversuch und verbrachte einen Tag im Rollstuhl, um sich in die Lage von Betroffenen zu versetzen. Gemeinsam mit der an Multiple Sklerose erkrankten Janine Malik machte er sich am Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung auf die Suche nach Barrieren in Tegel.

Felix Schönebeck und Janine Malik

Felix Schönebeck und Janine Malik

„Unsere Tour begann an der Tegeler Polizeiwache. Diese selbst ist zwar barrierefrei, der anliegende U-Bahnhof Borsigwerke leider nicht. Auch der U-Bahnhof Holzhauser Straße hat keinen Aufzug. Das geht gar nicht! Im Anschluss testeten wir die Hallen am Borsigturm. Hier gab es lediglich kleinere Probleme, die ich bereits in einem Gespräch mit dem Centermanager erörtern und lösen konnte. An sich ist der öffentliche Raum in Tegel schon relativ behindertengerecht, auch wenn selbstverständlich hier und dort noch Verbesserungen möglich sind. Gefreut hat mich die enorme Hilfsbereitschaft der Menschen in Tegel“, fasste Felix die Erfahrung des Tages zusammen.

Probleme machen nach seinen Schilderungen vor allem kleine Dinge: nicht ausreichend abgesenkte Bordsteine, zu große Lücken im Kopfsteinpflaster und falsch parkende Autos, die das sichere Überqueren von Straßen erheblich erschweren. Leider sind auch viele Geschäfte in Tegel nicht barrierefrei. Eine Vielzahl ist ausschließlich über Stufen zugänglich oder innen so unvorteilhaft strukturiert, dass man als Rollstuhlfahrer chancenlos ist.

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„Wir wollen nicht belehrend den Zeigefinger heben, sondern die Menschen sensibilisieren und die Geschäftsleute dazu bewegen, Barrierefreiheit bei Umbaumaßnahmen und Renovierungen zu berücksichtigen. So werden wir beispielsweise aufmerksam den Umbau des Tegel Centers begleiten“, erklärte Felix weiter.

Janine Malik zeigte sich begeistert von der Aktion: „Ich fand es mutig von Felix, dass er sich der Herausforderung gestellt hat. Er hat sich wacker geschlagen und alle Hürden gemeistert. Ich hab ihn bei unserer Tour keineswegs verschont! Ich habe ihn über Kopfsteinpflaster gejagt, er blieb an Bordsteinkanten hängen, lernte kurze Ampelphasen kennen und musste mit den Blicken der Passanten umgehen. Auch einen Coffee-to-go musste er uns holen. Nicht ganz einfach!“bild1

Nach dem Selbstversuch beginnt nun die Lösungssuche. Schönebeck wird sich dafür stark machen, dass die erkannten Barrieren schnell und möglichst unbürokratisch beseitigt werden. Dafür steht er bereits in Kontakt mit dem Bezirksamt, Stammtischen und den Geschäftsleuten in Tegel. Der Filmemacher Paul Jaczek hat den Selbstversuch übrigens mit seiner Kamera begleitet. Eine kurze Dokumentation zum Thema wird in Kürze auf Facebook und hier zu sehen sein.

Presseberichte:

Kiezekatze.de Online 5.12.2016

Tagesspiegel Leute Reinickendorf vom 07.12.2016

Reinickendorfer Allgemeine Zeitung vom 08.12.2016 

Berliner Abendblatt vom 10.12.2016

Berliner Woche vom 08.01.2017

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Tegel leuchtet

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Es ist soweit: Tegel leuchtet! Aus einer Idee wurde innerhalb weniger Monate ein Tegeler Gemeinschaftsprojekt, das nun hoffentlich viele Menschen in Tegel in der Adventszeit erfreuen wird. Wir danken allen Sponsoren und Beteiligten und hoffen, dass euch die Beleuchtung gefällt!

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Bewegung im Streit um Fassadenkunst in Tegel

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Nachdem vor einigen Monaten ein umstrittenes Fassaden-Kunstwerk in Tegel-Süd für erheblichen Ärger sorgte, kommt nun Bewegung in die Sache. Die für die Wohnhäuser zuständige landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag räumte nach langem Schweigen ein, dass sie die Diskussionen über das Motiv aufmerksam verfolge und die Ansichten der Mieter ernst nehme. Dass nicht alle Werke eine positive Resonanz erfahren sei bei Kunstwerken wohl üblich.

„Wir freuen uns darüber, dass sich nach monatelanger Funkstille die Gewobag zur Sache äußert und damit endlich auf ihre Mieter zugeht. Hier in Tegel-Süd gibt es einige Missstände. Die Gewobag ignoriert an vielen Stellen die Interessen der eigenen Mieter. Ohne angemessene Information und Rücksprache werden Projekte wie das Fassadenkunstwerk und die auf dem Gelände befindliche Flüchtlingsunterkunft umgesetz, der Sicherheitsdiensts wurde trotz steigender sozialer Spannungen abgeschafft und bei der Asbestumsetzung gibt es erhebliche Probleme mit teilweise unzumutbare Umständen für die betroffenen Mieter. Wir hätten von einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft mehr Professionalität und Fingerspitzengefühl erwartet“, ärgert sich Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I love Tegel“.

Immerhin: In Zukunft sollen größere Vorhaben in der Siedlung wieder besser kommuniziert und mit den Mietern abgestimmt werden. Um die akute Situation zu beruhigen, gab die Gewobag nun bekannt, dass ein Schaukasten die Fassadenbilder des „Artparks Tegel“ künftig erklären wird. Außerdem sei das Kunstwerk lediglich zeitlich befristet. Wie lange die zeitliche Befristung dauert, wollte die Gewobag nicht näher erläutern.

Presse

Bild-Zeitung vom 22.09.2016

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Innerhalb einer Woche: Beachvolleyballplatz in Tegel errichtet

Innerhalb von nur einer Woche haben Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative „I Love Tegel“ und das „Team Berlin“ des Berliner Rundfunks 91.4 in zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf einen Beachvolleyballplatz in Tegel errichtet.

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„Bei einem Spaziergang durch den Freizeitpark an der Malche hatte ich mit meinem Kumpel Matty Hess die Idee, etwas für junge Menschen in Tegel und Reinickendorf zu tun. In meiner Jugend gab es hier einen einfachen Volleyballplatz. Mit den Jahren ist dieser leider zerstört worden, sodass man nur noch das ehemalige Feld erkennen konnte. Wir wollten, dass der Freizeitpark seinem Namen wieder alle Ehre macht. Dazu haben wir mit dem Beachvolleyballplatz beigetragen“, freut sich Felix Schönebeck.

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Er wandte sich an Radio 91.4 und an Bezirksbürgermeister Frank Balzer. Durch schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit wurden in kürzester Zeit Sponsoren gefunden und ein Arbeitsplan entworfen, nachdem nur vier Tage vom ersten Spatenstich bis zur Einweihung vorgesehen waren. Rund 200 Tonnen Strandsand wurden von ehrenamtlichen Helfern im Laufe der Woche in Zusammenarbeit mit dem Reinickendorfer Gartenbauamt geschippt und verteilt. Die Mitarbeiter des Gartenbauamts hatten zuvor eine Grube gegraben, die dem Standardmaß eines Volleyballfelds entspricht. Im Anschluss erfolgt die Installation eines mobilen Volleyballnetzes.image-00053-1

Am 16. September war es dann soweit: Felix Schönebeck und Bürgermeister Balzer traten hochmotiviert im symbolischen Eröffnungsspiel gegen das Team von 91.4 an. Die Reinickendorfer gewannen klar mit 21-3 gegen das „Team Berlin“. Nun wird noch ein vandalismussicheres stabiles Netz installiert werden. Ab dann darf jedermann auf dem „Tegel-Court“ an der Malche kostenlos beachen und Spaß haben.

Berichte:

Berliner Rundfunk 91.4

Radioberichte des Berliner Rundfunks 91.4: