Der Reinickendorfer Ortsteil Tegel im Norden Berlins ist mit einer Fläche von 33,7 km² der zweitgrößte Ortsteil der Hauptstadt. Tegel hat aktuell rund 35.000 Einwohner und beeindruckt mit seiner Mischung aus grüner Natur und urbanem Zentrum. Ein liebens- und lebenswerter Ort zum Wohlfühlen! 

 

Unser Tor zur Welt: Der Flughafen Tegel

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Bild: Matty Hess

Der 1948 erbaute „Otto Lilienthal“-Flughafen in Tegel ist seit Jahrzehnten Berlins Tor zur Welt . Das er seinen Namen als „Drehkreuz“ verdient belegt schon die Zahl von jährlich 20.000.000 Fluggästen bei über 180.000 Flugbewegungen.

 

Unser „kleines London“: Die Greenwichpromenade

Foto: Matty Hess

Foto: Matty Hess

Der Londoner Stadtteil Greenwich ist seit 1967 Partner des Bezirks Reinickendorf. Als Zeichen der Freundschaft stehen in Tegel die rote Telefonzelle, ein roter Feuermelder sowie zwei englische Kanonen, die der Bezirk im April 1983 als Geschenk erhielt. Am „Kanonenplatz“ direkt am Ufer des Tegeler Sees stehen die zwei gusseisernen Kanonen aus dem 18. Jahrhundert. Die Kanonen wurden vom Schotten William Carron of Falkirk hergestellt und dienten früher der britischen Küstenverteidigung. Sie haben ein Gewicht von jeweils 2 Tonnen.

 

Unsere Oase: Der Tegeler See mit seinen Stränden und Inseln

Foto: Ronald Schrödter

Foto: Ronald Schrödter

 

Wussten Sie, dass ein Drittel des Bezirks Reinickendorf aus Wasser und Wald besteht? Einen Großteil davon macht der vom Tegeler Forst umgebene Tegeler See aus. Auf dem See befinden sich 7 Inseln, eine davon ist die Schulfarm Insel Scharfenberg, die einigen – auch überregional – möglicherweise noch aus der ZDF-Serie „Unser Lehrer Dr. Specht“ bekannt ist. Der Tegeler See ist übrigens mit 450 Hektar nicht nur der der zweitgrößte, sondern auch der sauberste See Berlins mit einer Sichttiefe von über drei Metern. Sehr bekannt ist das Freibad Tegeler See, im Volksmund besser bekannt als das „Strandbad Tegel“. Weiterhin gibt es einige eintrittsfreie Badestellen, die an den Sommerwochenenden von der DLRG überwacht werden. Wassersport (Rudern, Paddeln, Segeln, Jet-Ski, Wasser-Ski, Motorboote) Der Tegeler See ist auch für Taucher interessant, da er an seiner tiefsten Stelle rund 16 Meter tief ist.

 

Ein Stück Geschichte: Unser Schmuckbogen

Foto: Ronald Schrödter

Foto: Ronald Schrödter

 

Die Tegeler Hafenbrücke: Unsere „Sechserbrücke“

Foto: Matty Hess

Foto: Matty Hess

Aufgrund des zum Ende des zu Beginn des 20. Jahrhunderts stärker werdenden Ausflugsverkehrs in Tegel, beschloss die Gemeinde Tegel im Jahr 1909 eine 91 Meter lange Fußgängerbrücke über die Hafeneinfahrt zwischen Uferstraße (heute Greenwichpromenade) und Großem Malchsee zu errichten. Um die Baukosten zu rückwirkend zu finanzieren, nahmen die Brückenzöllnern an Sonn- und Feiertagen einen „Sechser“ (5 Pfennig) als Gebühr. Dieser Abgabe verdankt die Brücke ihren heutigen Namen „Sechserbrücke“. Zum 50-jährigen Bestehen der Brücke im Jahr 1959 wurde auf beiden Seiten der Treppenaufgang erneuert, die Holzbohlen ausgetauscht, sowie die Räume unter dem Brückenaufgang instand gesetzt. Die Brücke steht heute unter Denkmalschutz.

 

Weltpolitik in Tegel: Die Villa Borsig

Foto: Matty Hess

Foto: Matty Hess

Das erste Berliner Hochhaus: Der Borsigturm

Foto: Matty Hess

Foto: Matty Hess

 

Tegel als Wirtschaftsstandort: Motorola, MAN, Borsig, Herlitz, Sawade, August Storck, OTIS & Co.

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Foto: Lars Grapengießer

 

 

Feuerwehrgeschichte in Tegel: Das Berliner Feuerwehrmuseum

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Foto: Paul Jaczek

 

 

 

 

 

 

 

 

Die älteste Gaststätte Berlins: Die „Alte Waldschänke“ 

Foto: Susanne Diener

Foto: Susanne Diener

 

 

 

Unser Schloß: Humboldt-Schloss Tegel  

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Foto: www.wehrbauten.de

 

 

Der älteste Baum Berlins: Die „Dicke Marie“

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Bild: www.goruma.de/Dr. Schramm

Die „Dicke Marie“ steht seit 1192 in unmittelbarer Nähe zum Tegeler See im schönen Tegeler Forst. Mit ihren 824 Jahren ist die „Dicke Marie“ der wohl älteste Baum Berlins. Ihren Namen erhielt die Stieleiche von den damals im Schloß Tegel wohnhaften Brüdern Alexander (1769-1859) und Wilhelm (1767-1835) von Humboldt in Anlehnung an ihre beleibte Hausdame. Der Baum hat eine Höhe von knapp 24 Metern und einen maximalen Stammumfang von 6,7 Metern.

 

Tegel bei Google Maps